Erstellt am 10. April 2013, 00:00

Rutschung: Straße gesperrt. Hohe Kosten / Böschungen rutschen ab, nun ist auch die L401 zwischen Güssing und Kleinmürbisch betroffen. Lokale Umleitung eingerichtet, Sanierung kostet mindestens 150.000 Euro.

Risse im Asphalt. Die L 401 zwischen Güssing und Kleinmürbisch ist derzeit nicht befahrbar. Grund ist die aufgrund der Witterung abgerutschte Straßenböschung. Foto: zVg  |  NOEN, zVg/Fredi Brenner

GÜSSING, KLEINMÜRBISCH / Die Folgen der feuchten Witterung der vergangenen Wochen bekommt nun auch der Bezirk Güssing zu spüren. Während in Neuhaus am Klausenbach sogar ein Haus evakuiert werden musste (siehe Artikel rechts), geht es hier aber „nur“ um eine Landessraße, die abzurutschen droht.

Die ersten Risse in der Asphaltdecke wurden schon vor rund zwei Wochen entdeckt und ab diesen Zeitpunkt ständig beobachtet. In der Vorwoche ist dann die Böschung aufgrund der anhaltenden Witterung immer weiter abgerutscht. „Dann mussten wir rasch eingreifen“, erzählt Erwin Pausz, Leiter des Bau- und Betriebsdienstleistungszentrums Süd (BBS). „Am Freitag waren die Risse in der Fahrbahn bereits 20 Zentimeter hoch, dann haben wir sofort reagiert und die Straße für den Verkehr gesperrt.“

Für Pkw wurde eine lokale Umleitung auf Güterwegen eingerichtet, Lkw müssen eine längere Strecke in Kauf nehmen, um von Güssing nach Kleinmürbisch zu kommen. Derzeit wird die Lage vor Ort durch Geotechniker analysiert. „Nach Abschluss dieser Untersuchung werden wir mit der Sanierung beginnen“, sagt Pausz. Erste Kostenschätzung gehen von einem Schaden in der Höhe von rund 150.000 Euro aus. „Das kann sich aber noch ändern“, weiß Pausz.