Erstellt am 19. Oktober 2011, 00:00

S7 bringt Gemeinde unerwartet Geldsegen. ABGELTUNGSBETRAG / Gemeinde bekommt von der ASFINAG rund 200.000 Euro zugesprochen.

VON CARINA GANSTER

RUDERSDORF / Durch bereits rechtlich fixierte Abgeltungszahlungen der ASFINAG an die Gemeinde für Grundinanspruchnahmen und Servitutsrechte für geplante Ausgleichsmaßnahmen im Rahmen des Baus der S7 bekommt die Gemeinde Rudersdorf heuer rund 120.000 Euro direkt ausbezahlt. Weiters ist zusätzlich für Ausgleichsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Grundbesitz der Gemeinde im Überschwemmungsbereich zwischen Lafnitz und Lahn ein Abgeltungsbetrag von weiteren rund 92.000 Euro von der ASFINAG an die Gemeinde vorgesehen. Diese zusätzlichen Einnahmen für den Gemeindehaushalt werden in ein zu erstellendes Nachtragsbudget eingearbeitet werden. „Die laufende Budgetentwicklung in unserer Gemeinde hat durch die von der ASFINAG erfolgten Zahlungen für Grundablösen beziehungsweise Servitutsentschädigungen im Rahmen des S7-Projekts so große Veränderungen erfahren, dass eine Nachbearbeitung des Budgets 2011 erforderlich war“, erklärte Bürgermeister Franz E. Tauss. Das Nachtragsbudget weist im ordentlichen Haushalt eine Reduzierung der Gesamteinnahmen und Ausgaben von 3.278.500 Euro auf 3.274.000 Euro auf. Durch die Mehreinnahmen über die ASFINAG hat sich aber die Budgetsumme im außerordentlichen Haushalt von 417.000 Euro auf 553.000 Euro erhöht. Der Nachtragsvoranschlag liegt zur öffentlichen Einsichtnahme auf, die Beschlussfassung ist bei der Gemeinderatssitzung morgen, Donnerstag, vorgesehen. Im Gemeindevorstand wurde bereits besprochen was mit dem Geld passieren soll. „Wir werden zahlreiche Projekte unterstützen“, erklärt Vizebürgermeisterin Lucia Salber.

Rund 200.000 Euro zusätzlich  durch BEGAS-Anteile

Im kommenden Jahr bekommt die Gemeinde Rudersdorf durch die Ablöse von BEGAS-Gesellschaftsanteilen ebenfalls rund 200.000 Euro zusätzlich. Dieses Geld wird ins Budget 2012 eingefließen.