Erstellt am 18. Mai 2011, 00:00

Sanierung ist zu teuer. SANIERUNG / Umfassende und notwendige Sanierung würde der Gemeinde Neuhaus/Klausenbach rund eine Million Euro kosten.

Nur en Becken, aber die Bürger aus Neuhaus am Klausenbach sind stolz darauf, baden sie doch schon bald 50 Jahre darin. TRUMMER  |  NOEN
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VON CARINA GANSTER

NEUHAUS AM KLAUSENBACH /  Rechtzeitig zu Beginn der Freibadsaison (siehe Seiten 31 bis 34) wird auch das erste Freibad des Bezirks Jennersdorf (Eröffnung vor rund 50 Jahren) seine Pforten öffnen. Die voraussichtliche Eröffnung soll Ende Juni stattfinden. Wie lange jedoch die Bürger aus Neuhaus am Klausenbach noch das Badevergnügen in ihrer eigenen Gemeinde genießen können, ist unklar. Grund dafür ist, dass das Freibad stark sanierungsbedürftig und desolat ist.

Reparaturarbeiten an allen  Ecken und Enden notwendig

„Wir sind derzeit zwar dabei, das Becken zu renovieren und herzurichten, aber es ist ziemlich mühsam, weil an allen Ecken und Enden Reparaturarbeiten durchgeführt werden müssen“, erklärt Bürgermeister Helmut Sampt. Derzeit wird das Becken gerade neu gestrichen und die Lecks abgedichtet.

Doch eine kleine Sanierung bringt nicht viel, das weiß auch Sampt. „Eigentlich müssten wir eine große Sanierung durchführen, das können wir uns aber leider nicht leisten.“ Diese würde nämlich rund eine Million Euro kosten, denn im Zuge der Generalsanierung müsste auch der Sanitärbereich, Liegeflächen sowie das Becken neu gestaltet werden. „Wenn das nicht der Fall ist, würden wir keine Förderungen bekommen und gegen die Auflagen verstoßen“, so Sampt.