Erstellt am 07. November 2012, 00:00

Schließung kein Thema. Gastronomie / Der Burgenlandhof sperrt nicht mit Jahresende zu. Die geplante KUZ-Übernahme hängt weiterhin in der Warteschleife.

Von Carina Ganster

JENNERSDORF / In den vergangenen Wochen wurden Gerüchte laut, dass der Burgenlandhof in Jennersdorf mit Ende des Jahres seine Pforten schließt. Wirt Wilhelm Kern wolle sich in den Ruhestand verabschieden und ein Nachfolger stehe nicht bereit. Im Gespräch mit der BVZ dementiert Kern die Schließungsgerüchten.

„Ja, diese Gerüchte gibt es schon seit einigen Monaten in Jennersdorf. Aber die Leute haben da wahrscheinlich die Situation mit dem Gasthaus Raffel verwechselt. Ich werde den Gasthof nicht zusperren“, meint Kern. Rund sechs Jahre habe er noch, bis er sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden kann. „Ich muss noch einige Jahre arbeiten und das werde ich auch im Burgenlandhof machen“, so der Gastwirt.

Keine Entscheidung über Raffel-Nachlass 

Weiterhin keine Entscheidung gibt es um den von der Gemeinde geplanten KUZ-Kauf und die von der (OSG) angestrebte Übernahme von Hotel und Gasthof Raffel. Die Verlassenschaft nach dem Tod von Eigentümer Ernst Kampel-Kettner wurde noch nicht eröffnet. Für die von den Kulturzentren Burgenland organisierten Veranstaltungen fällt am Samstag, dem 17. November, jedenfalls der letzte Vorhang. Die Theateraufführung „Das Gespenst von Canterville“ bildet den Abschluss des Veranstaltungsreigens. Ob sich die Kulturzentren in Zukunft im KUZ Jennersdorf einmieten, hängt vom Ausgang der Verlassenschaft ab. Kann die Gemeinde das KUZ kaufen, stehen die Chancen gut, dass es auch weiterhin eine Zusammenarbeit mit den Kulturzentren Burgenland gibt.