Erstellt am 19. Juni 2013, 00:00

Schloss Tabor um einen Euro. Gemeinden sollen entlastet werden / jOPERA Festivalsommer soll Betriebsstätte in Neuhaus dauerhaft mieten. Ein Konzept ist derzeit in Ausarbeitung. Gemeinden stimmt das positiv.

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Von Carina Ganster

NEUHAUS AM KLAUSENBACH / Um die Budgets der Gemeinden zu entlasten, wartet Naturpark- und Kulturverein Obmann Helmut Sampt mit einem neuen Vorschlag auf:  jOPERA Festivalsommer soll das Schloss Tabor als Betriebstätte nutzten und mieten. Als symbolischer Mietpreis würde der Naturpark- und Kulturverein nur einen Euro Miete pro Jahr verlangen. „Das Konzept steht allerdings erst in den Kinderschuhen und ist noch nicht durchkalkuliert“, erklärt Helmut Sampt.

Die Idee ist entstanden, weil die Gemeinden des Bezirks, jOPERA jährlich mit einem finanziellen Beitrag unterstützten. „Für die Gemeinden entstehen dadurch hohe Kosten. Der ein- oder andere Verein im Dorf bleibt somit auf der Strecke“, meint Sampt.

Die Miete des Schlosses durch jOPERA heißt aber nicht, dass der Festivalsommer nicht mehr von Gemeinden unterstützt wird. „Es ist angedacht, dass jOPERA durch die Dauermiete viele Veranstaltungen im Schloss abhalten kann. Dadurch lukriert jOPERA mehr Einnahmen. Das heißt natürlich auch, dass die Betriebskosten nicht mehr vom Naturpark- und Kulturverein übernommen werden“, sagt Sampt.

Im Jennersdorfer Gemeinderat beispielsweise ist man von dieser Idee begeistert. „Wir werden jOPERA weiterhin unterstützen, jedoch nicht mehr mit einer so hohen Summe, da der Verein dann durch die Durchführung verschiedenster Veranstaltungen ohnehin mehr Geld zur Verfügung hat“, meint Willi Thomas.

In den kommenden Wochen sollen die Gespräche zwischen Gemeinden und Verein intensiviert werden. Vermietet wird das Schloss aber frühestens im Jahr 2014.

Schloss soll vermietet werden. Naturpark- und Kulturverein überlegen das Schloss Tabor um einen Mietpreis von einem Euro zu vermieten.