Erstellt am 31. Dezember 2014, 05:23

von Carina Ganster

Schnelles Internet: Ausbau startet 2015. Breitband-Pakt / Bis 2019 soll eine flächendeckende Versorgung mit mindestens 100 Mbit/s im Südburgenland sichergestellt werden.

SPÖ-Klubobmann Christian Illedits und Landesrätin Verena Dunst präsentierten den Breitband-Pakt.  |  NOEN, Carina Ganster
Bis 2019 soll die schlechte Internetverbindung der Vergangenheit angehören. Möglich macht das der Breitband-Pakt, der von Landeshauptmann Hans Niessl und Landesvize Franz Steindl Ende Dezember unterzeichnet wurde.

Funklöcher sollen Vergangenheit angehören

Gemeinsam mit den führenden drei Telekommunikationsunternehmen A1, T-Mobile und Drei will das Land Burgenland den lang versprochenen Ausbau des Breitbandinternets im kommenden Jahr starten. Gefördert werden sollen sowohl Festnetz als auch Mobilfunk.

Für Internetnutzer spürbar soll der Breitbandausbau laut den Betreibern bereits in zwei Jahren sein. Geschwindigkeiten von 100 Mbit/s sollen dann möglich sein und Funklöcher damit endgültig der Vergangenheit angehören.

Das Land erklärt, im unterzeichneten Breitband-Pakt, konkrete Umsetzungsmaßnahmen, wie Baubewilligungen zu unterstützen und diese mit den Gemeinden zu koordinieren. 31 Millionen Euro wollen die Mobilfunkbetreiber in den Ausbau finanzieren. Durch die Breitbandmilliarde des Bundes könnte diese Summe sogar verdoppelt werden.

Illedits: „Werden alle finanziellen Mittel nützen“

„Wir wollen die Löcher auf der burgenländischen Breitband-Landkarte rasch schließen, und die Prioritätenliste abarbeiten. Dazu brauchen wir eine koordinierte Vorgehensweise zwischen Providern, Land und Gemeinden. Wir werden alle finanziellen Mittel, die uns über den Breitband-Pakt, die Breitband-Milliarde des Bundes und aus dem ELER-Programm zur Verfügung stehen, nützen“, erläuterte SPÖ-Klubobmann Christian Illedits.

„Ein leistungsfähiges Internet ist besonders für ländlich strukturierte Gebiete, wie das Südburgenland, enorm wichtig, damit Chancengleichheit zu städtischen Ballungsräumen besteht“, sagt Landesrätin Verena Dunst. In welchen Gemeinden der Ausbau startet, wird derzeit noch verhandelt.