Erstellt am 09. April 2014, 10:00

von Carina Ganster

Schüler haben wieder Bus. Transport nach Güssing geregelt / Zehn HTL Schüler aus Groß- und Kleinmürbisch haben wieder einen Schulbus nach Pinkafeld, Vater Edi Hamerl und Patrick Poten sei's gedankt.

Ein Bus für zehn Schüler. Helmut Hösch, Edi Hamerl und Patrick Poten organisierten den Transport von Kleinmürbisch nach Güssing. Foto: zVg  |  NOEN, zVg
Einem engagierten Vater aus Kleinmürbisch ist es zu verdanken, dass zehn Schüler, die die HTL in Pinkafeld besuchen, nun einen Zubringer zu ihrem Linienbus nach Güssing haben. Bisher mussten die Jugendlichen mit Fahrzeugen der jeweiligen Eltern täglich um 6 Uhr früh nach Güssing zum Bus gebracht werden.

Kleinmürbisch: „An Kapazitätsgrenzen angelangt“

Edi Hamerl setzte bei der Suche nach einem geeigneten Transportmittel alle Hebel in Bewegung. Natürlich auch deshalb, um die Eltern vom morgendlichen Stress zu entlasten. „Ich versuchte bei den Verantwortlichen unseres Dorfbusses diese Frühfahrt anzufordern, da ja auch die Volksschüler befördert werden, aber da hatte ich keine Chance“, berichtet er.

Den Grund dafür erklärt Martin Frühwirth, Bürgermeister in Kleinmürbisch: „Wir sind an unseren Kapazitätsgrenzen angelangt. Vor allem an Schultagen sind wir mit dem Dorfbus dafür verantwortlich, dass Schüler in die Volksschule und in den Kindergarten gelangen. Eine zusätzliche Fahrt ist nicht möglich“, so der Ortschef.

Freude über „nachhaltige Lösung“

Bei einem Gespräch mit Patrick Poten wurde den Schülern eine Transportmöglichkeit in Aussicht gestellt. „Ich habe über die Finanzlandesdirektion in Wien die Zusicherung für einen Schülertransport im Gelegenheitsverkehr erhalten“, berichtet Poten. Daraufhin wurde ein Busunternehmen beauftragt, der die zehn Schüler täglich zu ihrem Anschlussbus nach Güssing bringt.

Poten freut sich über die „nachhaltige Lösung“, und auch Eltern sowie Schüler sind mit der nun gefunden Möglichkeit, morgens nach Güssing und weiter in die HTL nach Pinkafeld zu kommen, zufrieden: „Ich möchte mich bei allen Eltern, sowie bei Taxiinnungsmeister Patrick Poten und Busfahrer Helmut Hösch, die diese Transporte ermöglicht haben, bedanken“, sagt Hamerl.