Erstellt am 31. Juli 2013, 00:00

Spitäler wachsen enger zusammen. Gesundheit / Demnächst wird der neue ärztliche Leiter für die beiden Krankenhäuser Oberwart und Güssing präsentiert.

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Von Michael Pekovics

OBERWART, GÜSSING / Auch wenn äußerlich noch nichts von der Generalsanierung des Krankenhauses zu sehen ist, laufen hinter den Kulissen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

Dass nun auch die BELIG in die „größte Investition des burgenländischen Gesundheitswesens“ (O-Ton Landeshauptmann Hans Niessl) mit eingebunden werden soll (siehe dazu auch Artikel auf Seite 2), ist laut KRAGES-Geschäftsführer Hannes Frech aber nicht verantwortlich dafür, dass der Projektstart sich so lange hinzieht: „Wir verhandeln derzeit mit den verschiedenen Anbietern und versuchen, die beste Leistung für die geringsten Kosten heraus zu holen“, sagt Frech im Gespräch mit der BVZ. „Wir planen sorgfältig und evaluieren alle Möglichkeiten.“

Änderungen an den ursprünglich geplanten baulichen Änderungen werde es aber laut Frech nicht geben: „Wir halten an unserem Plan fest.“

Neuer ärztlicher Leiter 

Aber auch wenn außen noch nichts von baulichen Maßnahmen zu sehen ist, werden im Inneren des Hauses die Weichen für die Zukunft – Stichwort: Ausweitung des Verbundgedankens – gestellt. So wird demnächst der neue ärztliche Direktor präsentiert, der künftig sowohl für das Krankenhaus Oberwart als auch für das Krankenhaus Güssing zuständig sein soll. Derzeit haben in Güssing Wilfried Horvath und in Oberwart Robert Bruckner diese Funktion interimistisch inne. Laut Frech wurde diese Funktion bisher „quasi als Nebenjob neben der eigentlichen Tätigkeit ausgeübt“, aber der bereits designierte Leiter „wird diese Aufgabe künftig hauptamtlich übernehmen.“ Der neue medizinische Chef der beiden Krankenhäuser wird in den kommenden Wochen präsentiert.

Frech erwartet sich davon eine Qualitätssteigerung in der medizinischen Versorgung im südlichen Burgenland.

BELIG mit an Bord. Bei der dringlichen Generalversammlung der KRAGES wurde beschlossen, dass die BELIG ein Auge auf die Einhaltung des Finanzrahmenes haben soll. Mehr dazu auf Seite 2.