Erstellt am 08. Januar 2015, 10:54

von NÖN Redaktion

SPÖ: "Innovation statt Kritik". Bis zur Landtagswahl will die SPÖ ein Zukunftskonzept entwickeln. Der Neujahrsauftakt im Kastell Stegersbach stand im Zeichen von Rückblick und Vorschau.

Am Podium. Martin Frühwirth, Martin Weineck, Beppo Muchitsch, Verena Dunst, Christian Illedits und Wolfgang Sodl (v.l.).  |  NOEN, Pekovics

Unter dem Titel „Zukunftsplan 2020: Sei in, schau hin“ hat der SPÖ-Landtagsklub eine breit angelegte Zukunftsdiskussion gestartet. Beim Neujahrsauftakt im Kastell in Stegersbach standen Landesrätin Verena Dunst, Klubobmann Christian Illedits, Abgeordneter Wolfgang Sodl, Bürgermeister Martin Frühwirth, Unternehmer Martin Weineck und Nationalrat Beppo Muchitsch am Podium.

Gemeinsam mit zahlreichen Zuhörern, der Großteil davon SPÖ-Funktionäre, wurde ein kurzer Rückblick auf 2014 und eine Vorschau auf 2015 geboten. Gleich in ihrem Anfangsstatement sagte Dunst, dass „wir nicht jammern, sondern tun“, denn „ich hasse nichts mehr, als alles schlecht zu reden“. Unter diesem Motto standen auch die weiteren Redebeiträge: Die positive Entwicklung der Region seit dem 20 Jahre zurück liegenden EU-Beitritt und steigende Tourismuszahlen waren ebenso Thema wie der bevorstehende Breitbandausbau.

"Burgenland unternimmt alles, um Menschen Perspektive zu geben"

Lob gab es von Nationalrat und Gewerkschafter Beppo Muchitsch: „Im Burgenland wird von Impulsen im Bereich der Jugendbeschäftigung bis hin zu Wiedereingliederungsmaßnahmen von älteren ArbeitnehmerInnen alles unternommen, um den Menschen eine Perspektive im eigenen Land zu geben.“

Als Beispiele für die südburgenländische Innovationskraft fungierten Martin Frühwirth mit dem Mobilitätsprojekt Dorfbus und Unternehmer Martin Weineck mit seinen Kellerstöckl. Am Ende lud Illedits noch einmal alle Bürger auf, sich am „Zukunftsplan 2020“ zu beteiligen.