Erstellt am 10. Juli 2014, 10:24

von Carina Ganster

Mitfahrbörse ist gestartet. Verkehr / Die Webseite “stinatzwego“ ermöglicht Fahrgemeinschaften. Ein dynamisches Team hat die erste Mitfahrbörse des Südburgenlandes präsentiert. Erfolg stellt sich ein.

Präsentation. Matthias Reichart und Philipp Johann Fritz haben die erste Mitfahrbörse des Südburgenlandes in Stinatz präsentiert.  |  NOEN, zVg

Ein neuartiges, unbürokratisches und bedarfsgerechtes Modell für Pendler haben zwei Burschen aus Stinatz entwickelt. Matthias Reichart und Philipp Johann Fritz haben mit Hilfe von Vizebürgermeister Josef Kreitzer unter dem Titel www.stinatzwego.at die erste Mitfahrbörse des Südburgenlandes in Internet eingerichtet.

Mitfahrgelegenheiten sind gratis

Künftig können Pendler aller Altersgruppen auf dieser Plattform kostenlos und einfach eine Mitfahrgelegenheit von und nach Stinatz finden. In weiterer Folge sollen sich die Mitfahrgelegenheiten auf das ganze Südburgenland ausdehnen.

„Zweck von ‚stinatzwego‘ ist die Vermittlung von Fahrgästen für Fahrgemeinschaften. Es wird eine kostenlose Informationsplattform für Benutzer im Internet zur Verfügung gestellt. Auf dieser Plattform sind Reiseinformationen und Fahrplanauskünfte abrufbar. Die Benutzer geben Angebote und Anfragen für Fahrgemeinschaften auf. Diese Angebote und Anfragen gibt ’stinatzwego‘ weiter mit dem Zweck, Fahrgemeinschaften zu vermitteln“, erklärt Johann Kreitzer die Strategie.

Ökogedanke steht im Vordergrund

„stinatzwego“ ist eine kostenlose Mitfahrbörse, bei welcher der soziale Gedanke im Vordergrund steht. „Das heißt, da der Fahrer sowieso die geplante Route zurücklegt, ermöglicht er anderen eine kostenlose Mitreise. Seitens des Fahrers ist es nicht gestattet, diese Dienstleistung für Geld anzubieten. Sollte der oder die Mitreisende sich jedoch beim Fahrer erkenntlich zeigen wollen, gibt es seitens ‚stinatzwego‘ keine Einwände“, erklärt Philipp Johann Fritz.

Zusätzlich steht der Ökogedanke bei diesem Projekt im Vordergrund. „Wir hoffen, dass sich dieses System schnell im Südburgenland etabliert, nicht als Konkurrent beispielsweise zur G1 Linie, sondern als zusätzliches Angebot für Pendler“, sagt Wolfgang Sodl, Obmann des Pendlerforums, der dieses Projekt ebenfalls unterstützt.