Erstellt am 20. Juli 2011, 00:00

Straßensanierung sorgt für Wirbel. BAUARBEITEN / Pkw- und Lkw-Lenker sind empört über schlechten Zustand der L116 zwischen Weichselbaum und Mogersdorf. Das Straßenbauamt gibt Entwarnung.

Seit Ostern wird das Teilstück auf der L116 zwischen Weichselbaum und Mogersdorf generalsaniert.  |  NOEN
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VON CARINA GANSTER

UND DIETMAR TRUMMER

BEZIRK / Seit Ostern wird das letzte Teilstück auf der L116 zwischen Weichselbaum und Mogersdorf generalsaniert. Nun herrscht große Aufregung. Die Bauarbeiten dauern schon zu lange, die Fahrbahn sei voll mit Schlaglöchern und Radfahrer müssen die Räder schieben oder sogar tragen. Ich fahre mehrmals in der Woche über diese Rumpelpiste, sehe aber kaum Arbeiter und Baumaschinen, lässt der Berufsfahrer Franz Brückler aus dem Bezirk Jennersdorf seinem Ärger Luft. Besonders ärgerlich für Radfahrer, die auf der Tour Richtung Ungarn sind. Ich habe schon öfter beobachtet, dass die Radfahrer ihre Rennräder tragen oder schieben müssen und das im Staub, den die Lkw-Fahrer aufwirbeln. Einfach unzumutbar, meint Brückler weiter. Erwin Pausz von Betriebsdienstleistungszentrum Süd beruhigt und verweist auf die schon in zehn Tagen beginnenden Asphaltierungsarbeiten: Wir sind mit diesem Baulos im Zeitplan. In den nächsten zehn Tagen starten wir mit dem Auftragen des Asphalts. Eine Komplettsanierung dauert eben seine Zeit und ich weiß, dass auf dieser Baustelle ständig gearbeitet wird. Bereits im Vorfeld der Baumaßnahmen kam es zu Verzögerungen. Monatelang herrschte Verwirrung um die Aufteilung der Kosten zwischen Gemeinde und Land. Zumindest in diesem Punkt scheinen die Wogen nun geglättet: Wir sind sehr zufrieden. Die gewünschte Wasserabführung wurde ordnungsgemäß gemacht, ebenfalls der Begleitweg und der Radweg. Auch die Bremsinsel beim weißen Kreuz wurde so umgebaut, wie wir es uns gewünscht haben, meint Mogersdorfs Bürgermeister Josef Korpitsch.

Neue Radbrücke über den  Saubach soll kommen

Derzeit laufen zwischen Gemeinde und Land Gespräche um die Installierung einer neuen Radwegbrücke über den Saubach. Die Kostenaufteilung steht noch nicht fest. Wir hoffen auf eine schnelle Lösung, meint Bürgermeister Korpitsch.