Erstellt am 04. März 2015, 09:39

von Michael Pekovics

Bibliotheken gründen neues Netzwerk. 17 von 24 Bibliotheken beteiligen sich am neuen Netzwerk „Buch.Kultur.Süd“. Ziele sind Unterstützung und höhere Schlagkraft.

»Leseratten« wollen mehr Aufmerksamkeit. Gut zwei Drittel aller südburgenländischen Büchereien beteiligen sich am Netzwerk »Buch.Kultur.Süd«. Der Startschuss dafür fand im Offenen Haus Oberwart statt. Foto: Pekovics  |  NOEN, Pekovics
„Gemeinsam statt einsam“, dieses Motto gilt auch für die südburgenländischen Bibliotheken – zumindest für 17 von 24. Kürzlich trafen sich nämlich die einzelnen Vertreter im Offenen Haus Oberwart, um über die Gründung eines bezirksübergreifenden Netzwerkes zu beraten.

Auch Image-Verbesserung als Ziel

„Wir haben Vorschläge für gemeinsame Leitlinien entwickelt, die zum Großteil von allen Teilnehmern genehmigt wurden“, erzählen Ingrid Hochwarter (Litzelsdorf) und Helene Petz (Jennersdorf), deren Standorte künftig als „Leit-Bibliotheken“ fungieren sollen: „Durch die Aufteilung in eine Nord- und eine Südgruppe wollen wir die Zusammenarbeit sinnvoll gestalten“, sagt Petra Werkovits.

Die Ziele des Netzwerkes sind die Erweiterung des Angebots in den Büchereien, die Verbesserung des Images, eine bessere Vermarktung und die Belebung der literarischen Szene im Südburgenland.

Schlagkraft der einzelnen erhöhen

In weiterer Folge ist auch die Einrichtung eines bibliotheksübergreifenden Recherche- und Verleihsystems angedacht. Zunächst geht es aber einmal darum, die Zusammenarbeit der einzelnen Büchereien zu verbessern, um die Schlagkraft der einzelnen zu erhöhen.

„Jede Bibliothek des Südburgenlandes ist eingeladen, sich zu beteiligen“, sagt Andreas Lehner. Derzeit besteht des Netzwerk aus folgenden Bibliotheken: Litzelsdorf, Markt Allhau, Oberdorf, Oberschützen, Oberwart, Ollersdorf, Stadtschlaining, Stinatz und Wolfau (Süd1) sowie Jennersdorf, Dt. Kaltenbrunn, Großmürbisch, Güssing, Heiligenbrunn, Heiligenkreuz, Mogersdorf und Neumarkt an der Raab (Süd2).