Erstellt am 11. November 2016, 04:40

von Michael Pekovics

Mistel-Bewuchs wird zum Problem. Mistelbefall in der Region wird immer schlimmer. Die Landwirtschaftskammer rät, die Bäume besser zu pflegen.

Problem im Bezirk. Von Misteln befallene Bäume sterben ab.  |  zVg

Starker Mistelbewuchs ist derzeit im Bezirk Güssing ein großes Problem. Vor allem die weißbeerige Mistel breitet sich immer mehr aus, besonders Obstbäume auf Streuobstwiesen, aber auch Bäume in Hausgärten oder im Wald sind davon betroffen.

Bäume sterben nach einigen Jahren ab

Während der Vegetationszeit sind die Misteln kaum sichtbar, aber wenn das Laub im Herbst von den Bäumen fällt, sticht einem die Halbschmarotzerpflanze ins Auge. „Das ist ein massives Problem, vor allem im Bezirk Güssing, aber auch in der angrenzenden Steiermark oder in Niederösterreich. Eigentlich überall dort, wo die Bäume nicht gepflegt werden, mittlerweile sind auch immer mehr Laubbäume von Misteln befallen“, bestätigt Streuobstwiesenexpertin Brigitte Gerger.

Bekämpft man die Mistel nicht, sterben die Bäume nach einigen Jahren ab. Verhindert werden kann das durch das Entfernen der Pflanzen, oft sind dafür aber hohe Leitern oder sogar Hebebühnen notwendig. Nähere Informationen dazu erhalten Sie beim landwirtschaftlichen Bezirksreferat Güssing (Manfred Gsellmann, 03322/42610-23), das bei genügend Interessenten auch Kurse anbietet.