Gerersdorf-Sulz

Erstellt am 18. August 2016, 05:38

von Carina Ganster

Erfolgreiche Zwischenbilanz: „Güssinger“ auf Kurs. Der Mineralwasser-Abfüller konnte den Umsatz im Sommer steigern und mit neuer Sorte punkten.

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Der Mineralwasser-Abfüller Güssinger ist trotz des durchwachsenen Sommerwetters zufrieden mit dem Verkauf – dank neuer Absatzmärkte.

Beim ältesten österreichischen Mineralwasser-Abfüller Güssinger laufen die Abfüllanlagen auf Hochtouren. Derzeit verlassen pro Woche 60 volle LKW-Züge die Tore des Firmengeländes. Traditionell findet das Hauptgeschäft für Mineralwasser im Juli und August statt, wobei heißes Sommerwetter natürlich den Absatz antreibt und bei Güssinger für einen bis zu vierfach höheren Umsatz im Vergleich zu den Wintermonaten sorgt.

Freude über Entwicklung von „Güssinger Zitrone“

„Auch wenn der Sommer mangels längerer Hitzeperiode wettertechnisch eher durchwachsen anmutet“, zieht Güssinger Geschäftsführer Stefan Lehrmayer dennoch eine zufriedene Zwischenbilanz: „Aufgrund von Neugeschäften in Österreich und dem benachbarten Ausland liegen wir beim Absatz auf dem Niveau von 2015, und das Geschäftsjahr 2015 war für uns dank des Jahrhundertsommers ein Rekordjahr (6,5 Prozent Umsatzplus gegenüber 2014).“

Besonders erfreut zeigt man sich bei Güssinger über die Entwicklung der Sorte „Güssinger Zitrone“, mit der man am österreichischen Markt eine Vorreiterrolle eingenommen hat. Stolz verweist Lehrmayer auf die Tatsache, dass man ausschließlich Flaschen-Komponenten aus Österreich bezieht. Außerdem beschäftigt das Unternehmen nur Mitarbeiter aus der unmittelbaren Region. Um das Mineralwasser zu den Vertriebspartnern zu transportieren, greift man überwiegend auf ortsansässige Speditionen zurück.

Neben der Regionalität, ist Güssinger ein bewusster Umgang mit Ressourcen und der Einsatz von erneuerbarer Energie wichtig. Am Dach der Produktionshallen ist eine Photovoltaik-Anlage mit 1.200 Paneelen auf einer Gesamtfläche von 1.900 m2 in Betrieb. Mit einer Leistung von 300 kWp werden jährlich rund 300.000 kWh Ökostrom produziert, womit ein Großteil des in der laufenden Produktion benötigten Stroms abgedeckt werden kann.