Erstellt am 02. Dezember 2015, 09:34

von Michael Pekovics

„Tanks sind dicht“, nun folgt Gutachten. Undichte Lagertanks sind laut Konzern auszuschließen, mögliche Grundwassergefährdung wird derzeit noch untersucht.

 |  NOEN, Erwin Wodicka (Erwin Wodicka)

In der Vorwoche berichtete die BVZ über die mögliche Kontaminierung des Erdreichs bei der Turmöl Tankstelle in Stegersbach (

). Am Montag meldete sich das Unternehmen mit einer Stellungnahme zu Wort.

„Tanks wurden kürzlich auf ihre Dichtheit überprüft“

Die gute Nachricht vorweg: Die Tanks sind nicht undicht, ob eine Gefährdung des Grundwassers vorliegt, soll ein in den nächsten Tagen vorliegendes Gutachten klären.

Außerdem sei, so die Geschäftsführung, derzeit weder Alter noch Ursache der Kontamination klar: „Undichte Lagertanks sind aus heutiger Sicht aber auszuschließen. Die Tanks wurden kürzlich auf ihre Dichtheit überprüft und die vorhandene Kontamination befindet sich im Bereich der Zapfsäulen.“

Behörde sei am 17. November informiert worden

Zum Vorwurf der eigenständigen Entsorgung des kontaminierten Erdreichs ohne Verständigung der Bezirkshauptmannschaft weist die Doppler Mineralöle GmbH daraufhin, die Behörde sehr wohl am 17. November darüber informiert zu haben. „Wir haben am 10. November mit der Sanierung der Betankungsflächen begonnen und am 11. November Benzingeruch im oberflächlichen Erdreich wahrgenommen.“

Daraufhin sei eine Firma mit der Entnahme von Proben beauftragt worden, das sei zwischen dem 12. und 17. November passiert: „Nach Vorliegen der Analyseergebnisse der Bodenproben wurde am 22. November mit dem Aushub des kontaminierten Erdreichs zur Vermeidung einer allfälligen Grundwassergefährdung begonnen.“

BVZ.at hatte berichtet: