Erstellt am 13. Juli 2011, 00:00

Trennung wird geprüft. GEMEINDESPALTUNG / Der Landesrechnungshof prüft, ob Limbach finanziell stark genug ist, um sich von Kukmirn zu trennen.

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VON SARAH WAGNER

KUKMIRN; LIMBACH /  Seit dieser Woche prüft der Landesrechnungshof die Wirtschaftlichkeit von Limbach. Am 1. Juni beschloss der Gemeinderat von Kukmirn die Trennung des Ortsteiles Limbach von der Gemeinde Kukmirn einstimmig. Bislang war die Gemeindeabteilung des Landes am Zug und prüfte. Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl wies nach der Beschlussfassung daraufhin: Auch der Landesrechnungshof wird in die Entscheidungsfindung einbezogen. Auf Basis dieser Gutachten wird entschieden. Für Klaus Weber, Sprecher des Zukunftskomitees Limbach, ist die Überprüfung in Ordnung. Er ist zuversichtlich: Wir sind überzeugt, dass der Rechnungshof zum Entschluss kommen wird, dass Limbach lebensfähig ist. Dem Land wurde das voraussichtliche Budget für Limbach bereits übermittelt. Wir sind zum Entschluss gekommen, dass wir nach einer Trennung sogar mehr Mittel zu Verfügung hätten als bisher.

Zukunftskomitee rechnet  mit einer Trennung

Dass der Rechnungshof negativ entscheiden könnte, glaubt Weber nicht: Dann ist auch anzuzweifeln, ob jene Gemeinden, die noch kleiner sind als Limbach, überlebensfähig sind. Weber fügt hinzu. Was für andere Gültigkeit hat, muss auch für Limbach gültig sein.

Kukmirns Bürgermeister Franz Hoanzl glaubt ebenfalls, dass eine Prüfung des Landesrechnungshofes in Ordnung ist: Man hat mir gesagt, dass die Gemeindeabteilung rechnen wird und anschließend der Landesrechnungshof zum Zug kommt. Den Ausgang der Untersuchung wollte Hoanzl nicht kommentieren. Ich erwarte mir eine vernünftige und objektive Entscheidung. Wir haben unsere Arbeit geleistet, so der Ortschef abschließend.