Erstellt am 30. März 2011, 00:00

Trotz Änderung bleibt alles gleich. TAXIKONZEPT / Pro Quartal dürfen drei Gutscheine eingelöst werden, nun soll die Regelung geändert werden. Benützer können sich zwölf Gutscheine auf einmal abholen.

VON CARINA GANSTER

JENNERSDORF / Seit Jänner 2009 haben Jugendliche und ältere Personen in Jennersdorf die Möglichkeit das Jugend- und Seniorentaxi in Anspruch zu nehmen. „Die Frequenz ist nicht so schlecht, jedoch wird das Taxi nur von kleinen Gruppen genutzt“, meint Bürgermeister Willi Thomas. Das Gutscheinsystem funktioniert folgendermaßen: Jeder Gutschein kostet 2,50 Euro. Die Gemeinde finanziert ebenfalls 2,50 Euro dazu. Somit kann der Gutschein wie ein normaler „Fünf-Euro-Schein“ verwendet werden und bei allen Taxibetrieben im Burgenland eingelöst werden.

In den vergangenen Wochen kritisierten Taxibenützer immer wieder die Vergaberegelung der Gemeinde, weil pro Person nur drei Gutscheine pro Quartal abgeholt und eingelöst werden durften. Dieses System soll sich nun ändern – zumindest was die Ausgabemodalität betrifft, die Anzahl der maximalen Gutscheine pro Jahr bleibt aber gleich. In der Gemeinderatssitzung am Donnerstag steht eben Änderung auf der Tagesordnung. Das neue System sieht vor, dass alle zwölf Gutscheine, die pro Person und Jahr ausgegeben werden können, auf einmal abgeholt werden dürfen. Somit ändert sich im Grunde nichts am Hauptproblem mancher Taxinutzer, denn die geförderten Gutscheine können trotzdem nur zwölf Mal pro Jahr eingelöst werden. Wenn also alle zwölf Gutscheine von einer Person im zweiten Quartal abgeholt und auch eingelöst werden, bekommt diese Person das ganze Jahr keinen Gutschein mehr.

Grund für die Beibehaltung der Limitierung ist, dass „wir für die Erhöhung kein Geld zur Verfügung haben. Für das heurige Jahr sind rund 5.000 Euro budgetiert. Wenn das Taxi noch besser angenommen wird, dann überlegen wir, das Budget dafür im kommenden Jahr zu erhöhen“, meint ÖVP-Gemeinderat Bernhard Hirczy. „Den Taxinutzern soll damit die Abholung der Gutscheine erleichtert werden“, argumentiert Hirczy.