Erstellt am 15. Juni 2015, 13:24

von APA/Red

Autohaus-Einbrüche - Teilbedingte Haft für 25-Jährigen. Wegen seiner Beteiligung an zwei Einbrüchen in einem Autohaus im Bezirk Güssing musste sich ein 25-Jähriger in Eisenstadt vor Gericht verantworten.

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Er wurde am Montag wegen gewerbsmäßigem schwerem Diebstahl zu drei Jahren Haft, davon ein Jahr unbedingt, verurteilt. Der Richterspruch ist rechtskräftig.

Das Autohaus in St. Michael war heuer am 17. Jänner und am 28. März Tatort von Einbrüchen. Dabei wurden 14 bzw. acht Autos aufgebrochen und Airbags sowie Lenkräder gestohlen. Dem 25-Jährigen wurde vorgeworfen, beim Coup im Jänner elf und im März sieben Fahrzeug aufgebrochen zu haben.

Bei den Pkw wurden die Heckscheiben eingeschlagen, um die Zentralverriegelung öffnen zu können. Beim Einbruch im Jänner waren auch die Kabel von Scheinwerfern, die das Gelände beleuchteten, herausgerissen worden.

"Reumütiges Geständnis" minderte Urteil

Die Verhandlung war nach dem ersten Prozesstag vertagt worden. Am Montag sprach der Schöffensenat (Vorsitz: Wolfgang Rauter) den 25-jährigen Ungarn, der seit Ende März in Untersuchungshaft saß, schuldig.

Als mildernd wurde das "reumütige Geständnis" des Mannes berücksichtigt, erschwerend wertete der Senat einschlägige Vorstrafen. Da diese aber schon eine Zeit zurücklägen, habe man "gerade noch" mit einer teilbedingten Strafe das Auslangen finden können, begründete der Vorsitzende das Urteil. Ein Mitangeklagter, der nicht zum Prozess erschienen war, wird nun per Haftbefehl gesucht.