Erstellt am 07. September 2011, 00:00

Vadasz bleibt doch bis zum Ende. WAHLEN / Eigentlich wollte Stadtchef Peter Vadasz schon vorzeitig, mit November, seinen Bürgermeistersessel räumen. Nun bleibt er bis zum Periodenende im Herbst 2012.

Bürgermeister Peter Vadasz bleibt bis zu den Wahlen Stadtchef von Güssing.  |  NOEN
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VON SARAH WAGNER

GÜSSING / Noch vor einigen Monaten wollte Güssings Bürgermeister Peter Vadasz noch im November dieses Jahres von seinem Amt als Bürgermeister zurücktreten. Nun hat er sich aber anders entschieden. Er bleibt nach seinen Aussagen bis zu den Gemeinde- und Bürgermeisterwahlen im Herbst 2012.

„Ich habe mich mit dem Gedanken gespielt, schon vorzeitig zurückzutreten, aber eine Menge Leute haben mich gebeten zu bleiben. Ich werde die Periode auslaufen lassen“, so der Stadtchef und fügt hinzu: „Warum sollte ich dann gehen?“.

Bevor er geht, wolle er noch einige Projekte, die er begonnen und begleitet hat, zu Ende bringen: „Den Hochwasserschutz Zickenbach und Schintergraben möchte ich noch zu Ende bringen. Außerdem soll demnächst eine Flächenwidmungsplanänderung durchgeführt werden“, erklärt Vadasz die Gründe für sein Verbleiben als Bürgermeister. Außerdem möchte er die Gutachten für das Riesenprojekt „Ausbau und Erweiterung des Aktivparks“ abschließen, „bevor ich gehe“.

Vadasz bleibt also bis zum Periodenende im Herbst 2012. Spätestens bis zum Juni des kommenden Jahres soll aber die Entscheidung über seine Nachfolger gefallen sein. „Wenn es mehr als einen Kandidaten gibt, wird es spätestens im Juni das Hearing, das ich auch durchgemacht habe, geben und dabei die Entscheidung für den ÖVP-Bürgermeisterkandidaten fallen“, erklärt Peter Vadasz.

Nach seinen Aussagen gibt es derzeit zwei mögliche Kandidaten: Gilbert Lang und Joachim Wolf. Auf die Frage wen er von den beiden bevorzugt, antwortete Vadasz: „Auch ein Vater hat seine Kinder gleich gern.“