Erstellt am 18. Dezember 2013, 23:59

von Carina Ganster

Vier Katzen vergiftet. Tierbesitzer haben Angst / Nervengiftköder könnten Grund für Tod der Katzen sein. Sechs weitere Katzen in der Gemeinde sind vermisst.

Von Carina Ganster

STREM / Die Situation um die sechs verschwundenen Katzen in Strem lässt auf keinen guten Ausgang mehr hoffen. Seit zwei Wochen vermissen drei Katzenbesitzer in der Gemeinde ihre Tiere: Bei vier Katzen aus dem Ort herrscht traurige Gewissheit, die Tiere sind tot. Bei den vier Katzen liegt der Verdacht auf eine Vergiftung vor. Die Tiere von Julia Mittl sind in der vergangenen Woche qualvoll verendet.

„Als ich die vier Katzen gefunden habe, lief mir ein kalter Schauder über den Rücken. Zwei von ihnen waren bereits tot, die anderen Katzen sind qualvoll an krampfartigen Zuständen gestorben. Die Tierärztin hat in einem ersten Verdacht vermutet, dass es sich um ein Nervengift handelt, das die Katzen erwischt haben müssen. Genaueres weiß man aber noch nicht“, erzählt Mittl, die Anzeige bei der Polizei erstattet hat.

Eine Katze kämpft ihr Leben

Und das sind nicht die einzigen Katzen, die Symptome zeigen. Ein weiteres Kätzchen kämpft aktuell noch um sein Leben. Die Chance, dass die fünfte Katze der Stremerin überlebt, sind glücklicherweise groß. „Die Katze hat eine Niereninsuffizienz und wurde soweit stabilisiert. Derzeit frisst das Tier sogar wieder normal, aber man muss trotzdem abwarten“, sagt der behandelnde Tierarzt Bernhard Takacs. Erst im vergangenen Jahr herrschte im Bezirk Güssing große Aufregung, weil im Raum St. Michael zahlreiche Katzen verschwunden waren.

Ob das Verschwinden der sechs Katzen in Strem und die vergifteten vier Katzen von Julia Mittl damit in Zusammenhang stehen, ist ungewiss. „Katzenbesitzer im Bezirk sollen in jedem Fall auf ihre Tiere aufpassen“, sagt Takacs.