Erstellt am 26. Oktober 2011, 00:00

Warten auf Bewilligung. HOCHWASSERSCHUTZ / Die Gemeinde Dt. Kaltenbrunn will noch vor dem Winter mit dem Bau des Hochwasserschutzes beginnen. Bund lässt sich mit Förderzusage Zeit.

Landtagsabgeordneter Ewald Schnecker und Bürgermeister Erwin Hafner präsentierten die Pläne für das Hochwasserschutzprojekt. GANSTER  |  NOEN
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VON CARINA GANSTER

DEUTSCH KALTENBRUNN / Wie die BVZ bereits berichtete, soll in den kommenden Monaten in der Gemeinde Dt. Kaltenbrunn ein Hochwasserschutz entstehen. Doch im Vorfeld des Baus kommt es zu erheblichen Wartezeiten. Grund dafür ist, dass die Förderzusage vom Landwirtschafts- und Umweltministeriums fehlt. Das Projekt, das von Gemeinde und Land, sowie dem Bund finanziert werden soll, steht nun in Schwebe. „Wir könnten jeden Tag mit dem Bau beginnen. Die Finanzierung seites der Gemeinde und das von Land bereitgestellte Geld ist sicher. Die Vergabearbeiten sind ebenfalls abgeschlossen“, erklärt Bürgermeister Erwin Hafner (SPÖ). Die Kosten für das Hochwasserschutzprojekt belaufen sich auf rund 120.000 Euro. Bis Redaktionsschluss (Montagabend) wollte seitens des Landwirtschafts- und Umweltministerium niemand eine Stellungnahme abgeben.

Das Projekt umfasst die Errichtung eines Dammes nördlich von Dt. Kaltenbrunn von 100 Metern Länge, die Errichtung eines Rückhaltebeckens mit einem Volumen von 4.700 Kubikmeter. Das gesamte Einzugsgebiet beträgt rund 0,80 Quadratkilometer. SPÖ-Landtagsabgeordneter Ewald Schnecker mahnt von Umweltminister Niki Berlakovich die Einlösung abgegebener Versprechen ein: „Die Gemeinde muss durch die noch nicht vorhandene Förderzusage entlastet werden. Der Bau muss unverzüglich beginnen, damit nicht wieder Keller und Häuser überschwemmt werden. Der Schutz und die Sicherheit unserer Bevölkerung haben Vorrang.“