Erstellt am 28. November 2012, 00:00

Weihnachten in Haft. Antrag abgelehnt / Eltern des misshandelten Babys bleiben weiter in Untersuchungshaft. Beschwerde der Mutter wurde abgewiesen.

Von Michael Pekovics

LIMBACH, EISENSTADT / Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft im Fall des misshandelten Babys (die BVZ berichtete) dauern noch an. Die Mutter hatte vor Kurzem einen Enthaftungsantrag gestellt, der abgewiesen wurde. Gegen diese Entscheidung legte sie Beschwerde ein. Laut Auskunft der Staatsanwaltschaft Eisenstadt wurde diese Beschwerde vom Oberlandesgericht in der Vorwoche abgewiesen und die U-Haft verlängert.

„Die Mutter bleibt vorerst bis mindestens 20. Jänner in Untersuchungshaft“, heißt es von der Staatsanwaltschaft. „Die Haftfrist für den Vater läuft noch bis zum 7. Jänner.“ Der Mann sitzt in der Justizanstalt Eisenstadt, die Frau in Wiener Neustadt.

Um die Ermittlungen abschließen zu können, braucht es noch einige Gutachten, die aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vorliegen. „Deswegen ist eine Enderledigung des Falles noch nicht möglich“, so die Staatsanwaltschaft Eisenstadt.

Die Eltern waren Anfang September verhaftet worden, weil bei ihrem zwei Monate alten Baby mehrere Knochenbrüche und Blutergüsse entdeckt worden waren.