Erstellt am 18. Juni 2014, 10:37

von Carina Ganster

Weiter warten auf Verkehrs-Lösungen. Petition „Bahn und S7“ / Bezirkspolitiker fordern Ausbau und Elektrifizierung der Bahn und Umsetzung des Projektes Schnellstraße S7.

Bernhard Hirczy, Ewald Schnecker, Helmut Sampt, Bezirkshauptmann Hermann Prem, Mario Trinkl, Reinhard Knaus und Willi Thomas.  |  NOEN, zVg
Im Burgtheater heißt es „Warten auf Godot“, im Bezirk Jennersdorf „Warten auf die S7 und die Elektrifizierung der Bahn“. Die Bürgermeister des Bezirks drängen auf einen raschen Baustart und haben nun eine Petition zum „Ausbau der Bahn und der S7“ unterschrieben.

„Hochrangige Straßenverbindung zur Autobahn ist längst überfällig“

„Wir hinken immer noch hinterher. Gerade die Erreichbarkeit ist ein wichtiger Faktor für den gesamten Themenbereich Wirtschaft als auch für den Bezirk als Wohnstandort. Neben dem Ausbau der S7 zur Verkehrsberuhigung ist die Elektrifizierung und der Ausbau auf Hochgeschwindigkeitsbetrieb der Bahn Graz - Jennersdorf - Ungarn für uns von höchster Notwendigkeit und hat allerhöchste Priorität. Bahnhöfe dürfen nicht leer stehen und auch der Güterverkehr hat für die Region eine große Bedeutung. Wollen wir uns als Region weiterentwickeln, brauchen wir den Zugang zu hochrangigen Verkehrsträgern. Die hochrangige Straßenverbindung zur Autobahn, um Ballungszentren wie Wien oder Graz schneller zu erreichen, ist längst überfällig“, heißt es in der Petition.

Diese Petition, welche von den Bürgermeistern und Vizebürgermeistern des Bezirkes Jennersdorf unterzeichnet wurde, wird nun von den drei Abgeordneten aus dem Bezirk in den Landtag eingebracht.

Nur noch Umweltverträglichkeitsbescheid als Hindernis

Dem Bau der Schnellstraße S7 steht nur der bislang noch nicht ausgestellte Umweltverträglichkeitsbescheid im Weg, der auch im Frühjahr nicht fertig wurde. Das Gesamtprojekt ist mit etwa 560 Millionen Euro angesetzt.

„Es werden jetzt parallel zum laufenden UVP-Verfahren die Vorbereitungen zur Weiterführung der Rodungen und der Bauausschreibung getroffen. Verzögerungen gibt es jedenfalls bei einigen für einen Baubeginn 2014 vorgesehenen Vorhaben, auch bei der S 7“, hält sich Walter Mocnik, Pressesprecher der Asfinag, bedeckt.