Erstellt am 29. August 2012, 00:00

Wer in der Stadt nun kandidiert. WAHLEN / Die Kandidatenlisten der Parteien, die in der Bezirkshauptstadt zur Wahl antreten stehen fest. ÖVP, SPÖ und FPÖ kämpfen um den Stadtchefsessel.

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VON SARAH BAUMGARTNER
GÜSSING / Der Gemeinderat der Stadt Güssing wird seit Jahrzehnten von der ÖVP mit absoluter Mehrheit regiert. Derzeit verfügt die ÖVP über 15 und die SPÖ über 10 Mandate. 50 Kandidaten der ÖVP genauso wie von der SPÖ werden sich zur Wahl stellen. Die FPÖ stellt insgesamt fünf Kandidaten zur Wahl. Vor 15 Jahren hat die FPÖ zuletzt den Einzug in den Gemeinderat der Bezirkshauptstadt geschafft.

Bei der SPÖ wie auch bei der ÖVP befinden sich unter den ersten 20 Kandidaten einige neue Gesichter. An der Spitze kämpfen Joachim Wolf (ÖVP), Vinzenz Knor (SPÖ) und neustens auch die FPÖ mit Christian Dragosits um den Bürgermeisterposten. VP-Stadtchef Vadasz geht mit Oktober in Pension.

Auch die Damen spielen bei der Wahl eine Rolle, wenn auch nicht an der Spitze. Bei der SPÖ sind auf Platz 3, 6, 9 und 11 vier Frauen vertreten: Mit Doris Böö befindet sich eine Neueinsteigerin auf Platz 3. Neu sind auch Günther Mikovits auf Platz 5, Alexandra Kopitar auf Platz 9 sowie Michael Bartl auf Platz 10. Auf den Hoffnungs-Mandaten 11 und 12 befinden sich die SPÖ Frauenvorsitzende Edith Weber und Herbert Kedl. Die SPÖ wird im Falle eines zusätzlichen Mandats eine weitere Frau in den Gemeinderat schicken. Bisher waren bei der SPÖ zwei Frauen und bei der ÖVP drei weibliche Gemeinderäte vertreten. Die ÖVP hat unter den ersten 20 Kandidaten mit Christina Taucher (13) und Anna Hofer (14) zwei neue Damen in ihren Reihen.

Insgesamt scheinen bei der SPÖ 14 neue Namen und bei der ÖVP 12 neue Gesichter auf der Liste auf. Die FPÖ hat bei der Wahl im Jahr 2007 zwar bei den Gemeinderatswahlen einen Spitzenkandidaten genannt, bei der Bürgermeisterwahl sind sie nicht angetreten.

Der Stadtrat wird erst nach der Wahl am 7. Oktober gebildet. Derzeit bekleiden vier Mitglieder der ÖVP und drei der SPÖ das Amt. Welche Personen in den Stadtrat entsandt werden, wird intern entschieden. Wer wie viele Stadträte entsendet, hängt von den Stimmenanteilen ab.