Erstellt am 27. August 2014, 08:43

von Carina Ganster

Wieder Änderung bei Direktoren-Besetzung. Volksschule Tobaj wird nicht wie ursprünglich geplant von St. Michael, sondern von Güssing aus verwaltet.

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Nachdem die Zusammenlegung von Direktionen im Frühsommer für Aufregung unter Eltern, Pädagogen und Gemeindevertretern sorgte, gibt es nun eine neuerliche Änderung der ursprünglichen Pläne.

Lafer als Leiterin der VS Minihof Liebau

Die Schulverwaltung der Volksschule Tobaj geht nicht, wie ursprünglich geplant, an die Volksschule St. Michael, sondern an jene in Güssing.

Weiters wird die Volksschule Minihof Liebau nicht wie ursprünglich geplant von St. Martin an der Raab verwaltet, sondern von Direktorin Rosemarie Lafer, die auch die Volksschule Neuhaus am Klausenbach und die Neue Mittelschule Neuhaus am Klausenbach leitet. Bereits vor drei Wochen wurde bekannt, dass auch die Volksschule Eltendorf nicht von Heiligenkreuz, sondern von Königsdorf mitverwaltet wird.

Resch: „Fix ist alles erst zu Schulbeginn“

Landesschulratspräsident Gerhard Resch wollte die geplante Änderung in Tobaj nicht bestätigen, dementierte aber auch nicht. Von ihm hieß es nur: „Die geplanten Verwaltungszusammenlegungen wurden durchgeführt. In einigen Fällen wurden andere Partnerschulen gesucht. Definitiv fix ist aber alles erst mit Schulbeginn“, sagt Resch.

Die anfänglichen Proteste haben sich in Eltendorf und Minihof Liebau nach den Änderungen schnell gelegt, in Tobaj sitzt der Ärger aber trotzdem tiefer, auch wenn die neue Lösung für Ortschef Manfred Kertelits „erträglicher“ ist: „Die Reform ist Betrug, auch wenn wir mit der neuen Entscheidung besser klar kommen. Trotzdem gibt es keine handfesten Argumente, diese Reform zu befürworten. Tobaj hat vor Jahren alle Volksschulen in den Ortsteilen geschlossen und an einem Standort zusammengelegt und als Dank, diese Vorreiterrolle eingenommen zu haben, werden wir jetzt ganz ausgehungert.“