Erstellt am 14. April 2016, 04:54

von Carina Ganster

Wiesen für Bienen entstehen. Über 40.000 Quadratmeter Bienenwiesen und Bienenweiden entstehen in der Großgemeinde St. Martin an der Raab.

Marillenblüte mit Biene  |  NOEN, Gregor Semrad

„Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben“, soll schon Albert Einstein gesagt haben. Und wenn es danach geht, dann steht es um den Menschen nicht besonders gut. Denn die Bienen finden heutzutage immer weniger natürliche Nahrungsquellen.

Viele Privatpersonen schlossen sich dem Projekt an

Blumenreiche Wiesenflächen werden zugebaut, in der Landwirtschaft herrschen oftmals Monokulturen vor - aber zum Glück gibt es da auch eine Lösung. In der Großgemeinde wird es in diesem Sommer nämlich ordentlich blühen. Den Verantwortlichen des Projekts „Bienenwiese“ ist es gelungen, über 40.000 Quadratmeter Wiesen für Bienenwiesen und -weiden zu gewinnen.

„Wir sind schon sehr gespannt, wie das Projekt umgesetzt und von der Bevölkerung aufgenommen wird“, erklären die Initiatoren rund um Ernst Mayer, die neben der Imkerschaft auch Landwirte, private Personen und die Jägerschaft für ihr Projekt ins Boot geholt haben.

Die größte zusammenhängende Fläche hat 1,5 Hektar und ist in Welten – auch viele Privatpersonen haben sich dem Projekt bereits angeschlossen. „Privatpersonen, die ihre Brachflächen als sogenannte Bienenwiese zur Verfügung stellen, müssen diese nicht so oft mähen“, erklärt Mayer, der auf viel Zuspruch hofft.

Der Samen wird kostenlos beziehungsweise gegen eine freie Spende zur Verfügung gestellt - solange der Vorrat reicht. Für Hausgärten können Samen bei Robert Wahlhütter (0664 / 2110207) oder Hannes Peischl (0664/ 4591423 bestellt werden.