Erstellt am 10. Februar 2016, 11:39

von NÖN Redaktion

Wirbel um Asylwerber bei Faschingsumzug. Drohung und angebliche Übergriffe - Die Polizei dementiert angebliche Übergriffe auf junge Mädchen bei Faschingsumzug in Jennersdorf.

 |  NOEN, Nina Decker

Zahlreiche Rettungseinsätze wegen betrunkener Gäste, fünf Schlägereien und ein kaputter Gartenzaun – das ist die negative Bilanz des Jennersdorfer Faschingsumzugs, bei dem mehr als 3.000 Personen am Faschingssamstag feierten (<strong>hier geht&#39;s zu den BVZ.at-Fotos und Nachbericht</strong>).

„Anzeigen liegen derzeit keine vor“

Gerüchten zufolge, wonach es auch zu sexuellen Übergriffen von Asylwerbern auf junge Mädchen gekommen sein soll, konnte die Polizei nicht bestätigen. „Anzeigen liegen derzeit keine vor“, heißt es auf Anfrage der BVZ.

Am Wochenende kam es in einer Unterkunft für Asylwerber in Dt. Tschantschendorf zu einem handfesten Streit (

und unten). Zwei junge Männer sollen ihre 43-jährige Stiefmutter geschlagen und mit dem Umbringen bedroht haben. Die Männer ignorierten eine Wegweisung der Polizei und sollen sich zunehmend aggressiv verhalten haben.

Dt. Tschantschendorf: Polizist verletzt

Nach Auskunft der Polizei wurden die irakischen Staatsbürger „unter Anwendung von Körperkraft“ aus der Unterkunft gebracht. „Dabei setzten sie massivsten körperlichen Widerstand, weshalb sie festgenommen wurden und ihnen Handschellen angelegt werden mussten“, heißt es in einer Aussendung der Landespolizeidirektion.

Bei der Festnahme wurde ein Polizeibeamter unbestimmten Grades verletzt und musste ärztlich versorgt werden. Die ebenfalls aus dem Irak stammende Stiefmutter musste nicht medizinisch betreut werden. Die beiden Männer wurden nach Abschluss der Erhebungen über Anordnung der Staatsanwaltschaft Eisenstadt in die Justizanstalt Eisenstadt eingeliefert.