Erstellt am 28. Mai 2015, 15:13

Wohnen in der Krise. In Limbach entstehen derzeit zwei Kriseninterventionswohnungen. Finanzierungsbeitrag wird vom Land gefördert.

Margot Bösenhofer, OSG-Chef Alfred Kollar, Landerätin Verena Dunst, Bürgermeister Franz Hoanzl und OSG-Obmann Johann Schmidt.  |  NOEN
In Limbach entstehen derzeit fünf neue OSG-Wohnungen. Zwei dieser Wohnungen sind als Kriseninterventionswohnungen für in Not befindliche Frauen deklariert.

Diesen sogenannten Kriseninterventionswohnungen liegt ein spezieller Kostenberechnungsschlüssel zugrunde. Dieser Schlüssel ermöglicht es, den notwendigen Finanzierungsbeitrag, der im Vorhinein zu leisten ist, auf 2.000 Euro zu reduzieren - ohne dabei die laufenden monatlichen Kosten zu stark zu erhöhen. Dieser Beitrag wird vom Land Burgenland für ein Jahr vorgestreckt.

„Solche Wohnungen sollen Frauen in Notsituationen - vor allem nach einem Frauen- oder Sozialhausaufenthalt - bereitgestellt werden und steht für ein Jahr zur Verfügung. Sollte sich eine Frau dazu entschließen, in einer solchen Wohnung auch nach Überwindung der Krise weiter wohnen zu bleiben, so ist auch das möglich, allerdings ist dann der vorgestreckte Grundkostenanteil nach einem Jahr an das Frauenreferat beim Land Burgenland zu refundieren“, erklärt Landesrätin Verena Dunst.

Freizeiteinrichtungen wie ein Erlebniskinderspielplatz, ein Barfußparcours, Wanderwege, Tennisplätze und einem Freizeitverein mit Eislaufplatz und Stockschießen stehen in Limbach zur Verfügung.