Erstellt am 25. November 2015, 10:55

von Michael Pekovics

Zittern bei Brautpaar: Verband lässt warten. Brautpaar findet keinen Standesbeamten, weil diese erst angelobt werden müssen. Verantwortliche versprechen Lösung.

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Die Vorbereitungen für den Standesamtsverband Güssing laufen auf Hochtouren, ab 1. Jänner sollen die neuen Statuten gelten und die Zentrale im Güssinger Rathaus den Betrieb aufnehmen. Erst danach können die jeweiligen Standesbeamten auch dafür angelobt werden.

Dieser terminliche Ablauf bringt nun für ein niederösterreichisches Brautpaar und wohl auch einige andere einige Probleme mit sich.

Lang rät, sich an die Gemeinde zu wenden

„Wir wollen im Juni im Kastell Stegersbach heiraten, aber die Standesbeamten der Gemeinde haben keine Termine mehr frei. Und jemand anderen können wir laut Auskunft der Gemeinde erst nach der Angelobung für den Verband fragen“, ärgert sich die Braut im Gespräch mit der BVZ über die schwierige Planung ihrer Trauung, zu der immerhin 150 Gäste inklusive ebensovieler Nächtigungen erwartet werden.

Mit der Gründung des Standesamtsverbandes soll es künftig ja unter anderem auch leichter möglich sein, Trauungen von gemeindefremden Standesbeamten durchführen zu lassen.

Gilbert Lang, Landesleiter der Standesbeamten, rät, sich an die Gemeinde zu wenden und verspricht eine Lösung: „Wir werden sicher jemand finden, der die Trauung macht.“ Auch Stegersbachs Bürgermeister Heinz-Peter Krammer beruhigt: „Hochzeiten können auch vor der Verbandsgründung geplant werden, in den nächsten Tagen haben wir eine Lösung.“