Erstellt am 14. August 2013, 00:00

Zwei Busse in Planung. Mobilitätskonzept / Mittels Ruftaxis wird es möglich sein, mindestens ein Mal pro Tag in den Bezirksvorort Güssing und wieder zurück zu gelangen. Konzept ist in Ausarbeitungsphase.

Arbeitstreffen. Vinzent Knor, Patrik Poten, Alexander Stiasny, Walter Temmel, Roman Michalek, Andreas Lehner, Franz Wachter, Lornez Fabsits, Johann Weber, Werner Laky, Dietmar Babos, Gerhard Schrantz und Bernhard Deutsch.  |  NOEN
Von Carina Ganster

Mobilitätskonzept / Vergangene Woche trafen sich Vertreter der Pinkatalgemeinden mit Mobilitätsexperten um eine nachhaltige Mobilitätslösung für die Region zu vereinbaren. Seit der rote Bus eingestellt wurde, gibt es keine Verkehrslösung im Pinkatal.

Ziel des Treffens war es möglichst schnell und effektiv ein leistbares Mobilitätsangebot für alle Menschen einzuführen, die nicht über eigene PKW‘s verfügen. Das Ergebnis hört sich vielversprechend an.

Bestandsaufnahme in den Gemeinden 

„Mittels Ruftaxis wird es möglich sein, von allen teilnehmenden Gemeinden und Ortsteilen aus, mindestens ein Mal täglich in den Bezirksvorort Güssing und wieder zurück zu gelangen. Dadurch können die BewohnerInnen der Region Amtsgeschäfte und Arztbesuche unternehmen. Auch Einkaufsfahrten werden so wieder möglich, was einen enormen Gewinn an Lebensqualität bedeutet“, erklärt Bildeins Bürgermeister Walter Temmel.

Andreas Lehner von südburgenland plus erläuterte, dass es wichtig ist, dieses System in der Folge weiter zu entwickeln und mit anderen ähnlichen Mobilitätssystemen im Südburgenland sowie dem bestehenden öffentlichen Verkehr zu vernetzen. Ein sicheres System auf öffentlichem Verkehr und sogenanntem Mikro - ÖV können in Zukunft so manches Familienbudget entlasten“, meint Lehner.

Konzept und Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung

Deshalb beschlossen die Teilnehmer, dass ab Herbst an einem Konzept zu einer schrittweisen Erweiterung des Systems für Pendler mit einer Anbindung an die Buslinie G1 und Angeboten für Tourist gearbeitet wird. Auch Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung sollen entwickelt und in diesem zweiten Schritt umgesetzt werden.

„Der öffentliche Verkehr und die Erreichbarkeit der Gemeinden des Südburgenlandes sind maßgebliche Faktoren gegen die Abwanderung und für die wirtschaftliche Entwicklung der Region sind“, sagt Temmel.

In den kommenden Wochen ist Mobilitätsexperte Roman Michalek in den Gemeinden unterwegs um eine Bestandsaufnahme zu machen. Anschließend sollen die Projekte eingereicht werden. Eine Umsetzung soll noch heuer erfolgen.