Erstellt am 12. Dezember 2012, 00:00

Zwei Schulen, ein Direktor. „Freigabe“ fehlt / BORG und Ecole Güssing könnten demnächst von nur einem Direktor geleitet werden. Als logischer Kandidat bietet sich BORG-Direktor Franz Flamisch an.

 |  NOEN
Von Michael Pekovics

GÜSSING / Schon seit einigen Monaten leitet Karl Pratl interimistisch die Geschicke der Ecole Güssing als vorübergehender Nachfolger von Aristoteles Papajanopulos. Auf die Ausschreibung für den Direktorenposten hat sich aber niemand gemeldet – auch Pratl nicht, der laut Auskunft von Landesschulratspräsident Gerhard Resch „nicht in Frage kommt, weil seine Gattin eine Führungsposition (Anna Pratl ist Fachvorständin, Anmerkung) innehat und beide nicht wollen, dass sie diese aufgibt“. Aufgrund dieser Sachlage hat sich der Landesschulrat entschieden, eine kreative Lösung zu suchen.

„Nicht zuletzt deswegen, weil sich niemand beworben hat, haben wir angedacht, ob es nicht die Möglichkeit einer gemeinsamen Leitung gibt“, sagt Resch. Derzeit warte man auf eine Zusage aus dem Ministerium. „Die Entscheidung dürfte spätestens nach Weihnachten fallen.“ Logischer Kandidat dafür wäre BORG-Direktor Franz Flamisch, befinden sich doch beide Schulen im selben Gebäude. „Ich würde es sinnvoll finden, weil zwei Schulen in einem Haus so besser unter einen Hut zu bringen sind“, sagt Flamisch, will sich aber nicht konkreter äußern.

Sollte das Ministerium diese „Doppel Chef“-Variante genehmigen, wäre Flamisch wohl automatisch neuer Direktor am Ecole und am BORG. Neu ausgeschrieben wird die Stelle laut Resch derzeit nämlich nicht.