Erstellt am 31. August 2015, 20:36

20.000 bei Demo gegen unmenschlichen Umgang mit Flüchtlingen. Bei der Demonstration gegen unmenschlichen Umgang mit Flüchtlingen in Wien war die Zahl der Teilnehmer am Abend laut Polizei auf etwa 20.000 angestiegen.

 |  NOEN, APA

Gegen 20.15 Uhr befand sich der Demonstrationszug nach wie vor am Weg vom Christian-Broda-Platz auf der Mariahilfer Straße in Richtung Innere Stadt, wie Polizeisprecher Thomas Keiblinger sagte. 

Vor dem Start des Demo-Zuges um etwa 19.30 Uhr wurden Reden gehalten, zahlreiche Personen waren in weißer Kleidung und mit weißen Fahnen zur der Veranstaltung unter dem Motto "Mensch sein in Österreich" erschienen. Auf Plakaten waren Slogans wie "Legale Fluchtwege öffnen", "Menschenrechte sind grenzenlos", "Kein Mensch ist illegal" oder "Menschenwürde an die 1. Stelle" zu lesen. Der gesamte Christian-Broda-Platz gegenüber dem Westbahnhof am Beginn der Mariahilfer Straße war am Abend mit Demonstranten gefüllt, die Teilnehmer stauten sich auch weit die Einkaufsmeile hinunter.

Laut Polizei wurde die Demonstrationsroute kurzfristig abgeändert. Anstatt des ursprünglichen Ziels beim Museumsquartier zogen die Kundgebungsteilnehmer nun in Richtung Parlament, wo die Abschlusskundgebung stattfinden sollte. Die Veranstaltung verlief laut Polizei bisher ohne Zwischenfälle.

Insgesamt standen 450 Polizisten im Einsatz, wie die Polizei bekannt gab. 100 davon waren direkt für die Begleitung der Demonstration abgestellt, der Rest für Objektschutz, Verkehrsmaßnahmen und als Reserve.