Erstellt am 15. September 2014, 18:28

27-Jähriger nach Attacke auf Iraker in Haft. Nach der Messerattacke auf einen 29-jährigen Iraker ist in der Nacht auf Montag ein 27-jähriger Landsmann als Verdächtiger festgenommen worden.

Auf den mutmaßlichen Täter waren die Ermittler des Landeskriminalamts durch eine Zeugenaussage sowie Ermittlungen im Umfeld des Opfers gestoßen. Der 29-Jährige lag am Montag lebensgefährlich verletzt weiter im künstlichen Tiefschlaf.

Verdächtige äußert sich nicht

Bei seiner Einvernahme äußerte sich der Verdächtige nicht zur ihm vorgeworfenen Tat, sagte ein Polizeisprecher. Weitere Details wurden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt gegeben.

Der irakische Staatsbürger war am Samstag kurz nach 21.00 Uhr im Stiegenhaus in einem Mehrparteienhaus in der Laaer-Berg-Straße gefunden worden. Tatort war die Wohnung des Opfers. Der Mann erlitt eine Stichwunde im Gesichts- und Halsbereich. Er wurde nach der Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht.

29-Jähriger in Wohnung gesichtet

Ein Zeuge brachte die Ermittler auf die richtige Spur. Er gab an, dass er die beiden Männer gemeinsam in die Wohnung des 29-Jährigen gehen gesehen habe. Kurze Zeit später sei das Opfer schwer verletzt aus dem Appartement gekommen. Den 27-Jährigen identifizierte der Zeuge auf einem Foto.

Die Hintergründe der Tat sind noch Gegenstand von Ermittlungen. Aus dem Umfeld des 29-Jährigen erfuhren die Fahnder, dass sich Opfer und Verdächtiger schon seit mehreren Jahren kennen.