Erstellt am 30. Juni 2014, 14:42

508 neue Fachhochschul-Studienplätze. An den Fachhochschulen (FH) werden ab dem Studienjahr 2015/16 508 neue Studienplätze angeboten.

 |  NOEN, FH St. Pölten / Foto Kraus
Diese gliedern sich in 296 Bachelor- und 212 Master-Studienplätze, teilte Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) in einer Aussendung mit. Die meisten neuen Plätze gibt es an der FH Oberösterreich (81) und dem Management Center Innsbruck (MCI; 70).

Damit gibt es in etwa gleich viele neue Plätze wie in den Vorjahren. Insgesamt werden ab 2017/18 rund 1.300 zusätzliche Studienplätze zur Verfügung stehen, dafür werden rund 9,5 Mio. Euro aufgewendet. "Um die Wettbewerbsfähigkeit und die hohe Qualität der Fachhochschulen weiter zu stärken, braucht es eine stärkere Profilbildung sowie eine Verbesserung der personellen und finanziellen Rahmenbedingungen", so Mitterlehner, der im FH-Ausbau auch eine Entlastung der Unis sieht.

Schwerpunkte der diesjährigen Ausschreibung neuer FH-Plätze waren Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung von Studiengängen (z.B. Ausbau und Vertiefung bestehender Studiengänge), Kooperationen mit anderen Hochschulen und Unternehmen sowie Internationalisierung (z.B. fremdsprachige Lehrveranstaltungen oder gemeinsame Angebote mit ausländischen Bildungseinrichtungen). Die weiteren Studienplätze gingen - vorbehaltlich der Akkreditierung durch die AQ Austria - an die FH Campus Wien (50), die FH Technikum Wien (48), die FH Wiener Neustadt (37), die FH Kufstein, die FH St. Pölten, die FHW Wien (je 30), die FH Salzburg (29), die FH Krems (25), die FH Kärnten (20), die FH Joanneum (19), die FH Vorarlberg (15), die FH Burgenland, die FH bfi Wien (je zehn) und die FH Campus 02 in Graz (vier).

Die FH erhalten vom Bund pro besetztem Studienplatz im Schnitt rund 7.000 Euro pro Jahr, wobei der Fördersatz mit dem Technikanteil des Studiums steigt. Ausnahme: Die Studiengänge im Gesundheitsbereich werden von den Ländern finanziert.