Erstellt am 28. Mai 2014, 11:23

8,5 Mio. Menschen lebten Anfang 2014 in Österreich. Insgesamt 8.507.786 Menschen haben am 1. Jänner 2014 in Österreich gelebt. Laut Statistik Austria waren es um 55.926 Personen bzw. 0,66 Prozent mehr als zu Jahresbeginn 2013.

Ausschlaggebend für das Bevölkerungswachstum war, wie bereits in den vorangegangenen Jahren, Zuwanderung aus dem Ausland. Die Geburtenbilanz fiel nämlich negativ aus. Im Vorjahr starben 196 Personen mehr als geboren wurden. Der Bevölkerungszuwachs war damit deutlich höher als im Jahr zuvor (2012: plus 43.739 Personen bzw. 0,52 Prozent). Im ersten Quartal 2014 setzte sich dies weiter fort. Nach vorläufigen Ergebnissen stieg die Einwohnerzahl bis zum 1. April 2014 um weitere 20.786 Personen auf 8,528.572 an.

Das stärkste Bevölkerungswachstum gab es in Innsbruck, Graz und Wien. In der Bundeshauptstadt lebten am 1. Jänner 2014 insgesamt 1.766.746 Menschen, um 25.500 Personen bzw. 1,46 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit fiel der Bevölkerungszuwachs der Bundeshauptstadt 2013 mehr als doppelt so hoch aus wie im Durchschnitt. Ein leicht überdurchschnittliches Wachstum verzeichneten auch Tirol (plus 0,86 Prozent) und Vorarlberg (plus 0,72 Prozent).

0,25 Prozent Plus im Burgenland

Etwas geringer war die Steigerung in Oberösterreich (plus 0,49 Prozent), Salzburg (plus 0,45 Prozent), Niederösterreich (plus 0,43 Prozent), der Steiermark (plus 0,35 Prozent) und dem Burgenland (plus 0,25 Prozent). Den mit 0,07 Prozent geringsten Bevölkerungszuwachs aller Bundesländer verzeichnete Kärnten.

Auf regionaler Ebene verbuchten vor allem die Landeshauptstädte die größten Bevölkerungszuwächse. Spitzenreiter waren die beiden Städte Innsbruck (plus 1,73 Prozent) und Graz (plus 1,59 Prozent), die sogar einen stärkeren Anstieg als Wien verzeichneten. Aber auch Klagenfurt (plus 1,25 Prozent) und Linz (plus 1,21 Prozent) lagen weit über dem Bundesdurchschnitt. Darüber hinaus verzeichneten vor allem die Umlandbezirke der Landeshauptstädte sowie die meisten Bezirke in der Ostregion Österreichs besonders hohe Bevölkerungsgewinne.

Zurück ging jedoch die Zahl der Kinder und Jugendlichen unter 20 Jahren. Am 1. Jänner 2014 gab es in Österreich 1.688.948 (19,9 Prozent) Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren, 5.262.180 Personen (61,9 Prozent) waren im Haupterwerbsalter von 20 bis unter 65 Jahren und 1.556.658 Menschen (18,3 Prozent) waren 65 Jahre oder älter. Verglichen mit dem Vorjahr ging die Zahl der Unter-20-Jährigen um 10.970 Personen zurück, während sich gleichzeitig sowohl die Zahl der 20- bis 64-Jährigen (plus 37.495) als auch jene der Menschen im Pensionsalter (plus 29.401) erhöhte.

Insgesamt 1.371 Menschen (222 Männer und 1.149 Frauen) waren am 1. Jänner 2014 mindestens 100 Jahre alt. Damit erhöhte sich die Zahl der 100- und Mehrjährigen gegenüber dem Vorjahr um 76 Personen. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung lag zu Beginn des Jahres 2014 bei 42,2 Jahren, um 0,2 Jahre höher als im Vorjahr und um gut zwei Jahre höher als noch vor zehn Jahren.