Erstellt am 04. Oktober 2014, 08:59

Akoto soll Drogen geschmuggelt haben. Ex-Bundesliga-Fußballer Eric Akoto ist unter dem Verdacht des Drogenschmuggels festgenommen worden.

Eric Akoto  |  NOEN, ARGENTUR DIENER / NINA MANHART (APA)

Ex-Bundesliga-Fußballer Eric Akoto ist unter dem Verdacht des Drogenschmuggels festgenommen worden. Der 34-Jährige soll mit mehreren Personen Cannabiskraut im Auto geschmuggelt haben, berichtete die "Kronen Zeitung" in ihrer Samstagsausgabe. Die Grazer Staatsanwaltschaft bestätigte den Vorfall.

Akoto soll von Italien nach Graz, wo er mehrere Jahre beim GAK gespielt hatte, unterwegs gewesen sein. Im Fahrzeug sollen sich mehrere Kilo Cannabiskraut befunden haben. Nach ersten Ermittlungen spielte Akoto, der in Österreichs Bundesliga auch noch für Austria Wien, die Admira sowie Kapfenberg als Profi tätig gewesen war, aber eine eher untergeordnete Rolle bei dem mutmaßlichen Drogendeal.

Insgesamt acht Personen festgenommen

Zusammen mit Akoto sind sieben weitere Personen festgenommen worden, die im Verdacht stehen, Drogen geschmuggelt und verkauft zu haben. Wie die Polizei mitteilte, kamen zwei Drogenkuriere aus Italien mit dem Zug, andere Verdächtige wurden in Graz festgenommen. 13 Kilo Marihuana wurden beschlagnahmt.

Die erste Festnahme in diesem Zusammenhang erfolgte bereits heuer im Juli, als die Ermittler eine 27-jährige Afrikanerin schnappten, die mit dem Zug von Italien nach Graz unterwegs war. Sie hatte fünf Kilo Marihuana in ihrem Koffer. Die Frau war geständig und wurde in Haft genommen.

Anschließend forschten die Ermittler sieben weitere Personen aus, die in Graz und Bruck an der Mur wohnten und im Alter von 19 bis 34 Jahren sind. Ihnen konnte laut Polizei nachgewiesen werden, dass sie in den letzten vier Monaten rund 50 Kilogramm Marihuana im Wert von 500.000 Euro verkauft haben.

Als am Donnerstag ein 30-jähriger Kurier aus Italien mit fünf Kilo Marihuana ankam, wurde er festgenommen, ebenso die übrigen sechs mutmaßlichen Drogendealer, unter denen sich auch Akoto befand. Die Verdächtigen sind teilweise geständig und wurden in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert.