Erstellt am 25. April 2014, 22:39

Altachs Meisterstück rückt immer näher. Die Meisterparty von Altach in der Fußball-Erste-Liga rückt immer näher. Die Vorarlberger gewannen am Freitag in der 31. Runde der Fußball-Erste-Liga das Heimmatch gegen Hartberg 3:0. St. Pölten kann die Altacher nach einem 0:1 im Niederösterreich-Derby in Horn nicht mehr einholen, der letzte verbliebene Konkurrent ist Austria Lustenau.

Die Lustenauer blieben mit einem 3:2 auswärts gegen Kapfenberg - zumindest theoretisch - im Titelrennen. Fünf Runden vor Schluss führt Altach 14 Punkte vor den Lustenauern, zudem weist man das um 22 Treffer bessere Torverhältnis auf.

Im Abstiegskampf kassierte Schlusslicht Vienna eine 1:2-Heimpleite gegen Mattersburg und hat elf Punkte Rückstand auf den Vorletzten Parndorf, der einen 2:1-Heimsieg gegen Liefering feierte. St. Pölten hat hingegen das Niederösterreich-Derby in Horn 0:1 verloren und damit auch die letzte mathematische Aufstiegschance verspielt.

Und auch die Lustenauer schienen danach im Abendspiel auf dem besten Weg zu sein, Punkte liegen zu lassen. Marcel Schreter brachte die Austrianer zwar verdient in Führung (19.). Mit dem Ausgleich durch einen Kopfball von David Sencar (32.) übernahm dann aber Kapfenberg das Kommando. Ein schwerer Tormannfehler brachte die Kapfenberger Führung, Lustenau-Schlussmann Christopher Knett ließ einen mitten aufs Tor abgefeuerten Weitschuss von Mario Grgic fallen und über die Linie kullern (51.).

Lustenau rappelte sich aber noch einmal auf und glich - nach schwacher Faust-Abwehr von KSV-Goalie Christoph Nicht - durch Pius Grabher aus (74.). Und ein Kopfball-Tor von Christoph Stückler stellte das Spiel dann endgültig noch einmal auf den Kopf

Zuvor wirkte Altach mit der möglichen Meisterparty vor Augen zunächst wie gelähmt. Eine Standardsituation brachte den Favoriten in die Spur. Eine Freistoß-Flanke von Andreas Lienhart von der linken Seite landete zum 1:0 im Tor (36.). Hartberg-Goalie Jürgen Rindler protestierte vehement, von Altach-Angreifer Hannes Aigner regelwidrig behindert worden zu sein.

Und auch der zweite Altacher Treffer fiel in die Kategorie "kurios". Eine abgerissene Flanke von Benedikt Zech von der linken Seite fand in hohem Bogen, über Rindler hinweg, den Weg ins Hartberger Gehäuse (56.). Den Schlusspunkt zum 3:0 setzte Martin Harrer (89.).