Erstellt am 25. November 2016, 15:05

von APA Red

Forscher registrieren Hitzewelle am Nordpol. Der Klimawandel wird auf der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen immer mehr spürbar.

Badewetter in der Arktis  |  APA/dpa

 "2016 wird dort das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen 1889", sagte Klimaforscher Ketil Isaksen vom norwegischen Meteorologischen Institut am Freitag. Die Inseln liegen weit nördlich von Norwegen.

Auch am Nordpol sei es in den vergangenen Wochen bis zu 20 Grad wärmer als normal gewesen, sagte ein Experte des dänischen Meteorologischen Instituts. Schuld an den hohen Lufttemperaturen sei unter anderem das Klimaphänomen El Nino, das warme Ozeanluft in den Norden getrieben habe. Außerdem trage der Ausstoß der Treibhausgase zur Hitzewelle bei. Problematisch sei, dass die Wärme das Eis zum Schmelzen bringe, was wiederum zur Erwärmung der Luft über dem Wasser führe. Eis wirft mehr Strahlen zurück als Wasser.