Erstellt am 18. April 2014, 16:50

Austria plant im Europacup-Rennen Dreier gegen WAC. In der entscheidenden Phase im Rennen um die Europa-League-Plätze will die Austria die Konkurrenz unter Druck setzen.

Bevor Grödig und Rapid am Ostersonntag im direkten Duell aufeinandertreffen, empfangen die Wiener 24 Stunden zuvor den Wolfsberger AC. Die Kärntner hängen als Siebenter im Niemandsland der Tabelle fest, im Cup-Viertelfinale kam am Mittwoch durch ein 0:6 gegen Salzburg das Aus.

"Wir wollen so gut wie möglich vorlegen. Mit drei Punkten gegen den WAC schauen wir uns das Spiel am Sonntag noch schöner an", meinte Austria-Trainer Herbert Gager am Tag vor der Partie. Drei Zähler liegen seine Violetten aktuell hinter dem Zweiten Rapid, drei Punkte lautet auch der Vorsprung auf den Vierten Grödig. Nach dem WAC-Heimspiel geht es für die Austria in den kommenden Runden auswärts in Innsbruck und Grödig weiter.

Meister Salzburg plant am Samstag (19.00 Uhr) im Auswärtsduell mit der Admira in der Liga wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Abgesehen von den Abgangsgerüchten um Trainer Roger Schmidt beschäftigt die "Bullen" derzeit die magere Bilanz von zwei Niederlagen in den vier Partien nach Titel-Fixierung. Doch ausgerechnet in der Südstadt hängen die Trauben für die Salzburger hoch.

Seit dem Wiederaufstieg 2011 ist die Admira auf Heimboden gegen Salzburg ungeschlagen, zudem waren die Niederösterreicher in der laufenden Saison am 10. November beim 3:1 das erste Team, das den späteren Meister besiegen konnte. "Obwohl wir als Außenseiter in das Spiel gehen, sind wir zuversichtlich, nochmals eine Überraschung schaffen zu können", sagte Admira-Trainer Walter Knaller.

Für Ried ist das Auswärtsduell bei Sturm Graz eine gute Gelegenheit, sich für das bittere Ausscheiden im Cup zu rehabilitieren. In Bezug auf die Tabellensituation ist die Partie freilich von untergeordneter Bedeutung. Beide Teams haben sich bereits aus dem Europacuprennen verabschiedet, im Gegensatz zu den "Wikingern" darf Sturm hier immerhin noch auf den Cup hoffen.

Für Wacker Innsbruck findet am Samstag das "Spiel der letzten Chance" statt. Die Tiroler haben im Heimduell mit Wr. Neustadt die große Chance, die Gäste noch einmal in den Bundesliga-Abstiegskampf zu verwickeln. Gelingt der Streiter-Elf ein Sieg, wäre der Abstand des Schlusslichts auf den SCWN drei Runden vor Schluss auf sechs Punkte geschmolzen.

Das weiß man in Innsbruck natürlich, von Rechenspielen will man aber dennoch nichts wissen. "Die ganze Rechnerei interessiert uns nicht", stellte der zuhause noch sieglose Trainer Michael Streiter klar. Er hofft einfach auf eine Fortsetzung des zuletzt Gezeigten.

Rapid peilt am Ostersonntag (16.30) die erfolgreiche Qualifikation für das internationale Geschäft an. Mit einem Auswärtserfolg bei Konkurrent SV Grödigwäre der Tabellenzweite vom Aufsteiger nur noch theoretisch einzuholen. Vier Runden vor Saisonende liegt Rapid sechs Zähler vor dem Vierten, das Torverhältnis spricht klar zugunsten der Wiener. Grödig will natürlich tunlichst vermeiden, den Konkurrenten ziehen zu lassen.