Erstellt am 01. November 2014, 20:43

Austrias "Woche der Wahrheit" endete mit einem 0:3. Die Wiener Austria hat in der 14. Runde der Fußball-Bundesliga einen herben Rückschlag erlitten.

Die Violetten verloren gegen Sturm Graz 0:3 und verpassten damit die angepeilten neun Punkte in der von Trainer Baumgartner ausgerufenen "Woche der Wahrheit". Red Bull Salzburg baute die Tabellenführung auf den WAC mit einem 2:0-Heimsieg gegen die Admira auf drei Punkte aus, der WAC verlor in Ried 0:1.

Die Partie Wiener Neustadt - Grödig musste nach knapp 20 Minuten beim Stand von 1:0 für die Gastgeber wegen starken Nebels abgebrochen werden. Das Match wird am kommenden Mittwoch komplett neu ausgetragen und beginnt wieder bei 0:0, ein Nachholtermin steht noch nicht fest. Am Sonntag wird die 14. Runde mit dem Spiel Altach - Rapid abgeschlossen.

Die Wiener Austria musste nach dem 2:0-Erfolg über Tabellenschlusslicht Wiener Neustadt sowie dem 6:0-Triumph im Cup-Achtelfinale beim Erste-Liga-Letzten in Hartberg mit einen schweren Rückschlag einstecken. Die "Veilchen" verloren am Samstagnachmittag ihr Heimspiel gegen Sturm Graz klar mit 0:3 (0:2). Die Tore für die Gäste erzielten Stankovic (15.) und Djuricin (42., 54.). Die Austria begann engagiert, jedoch riss der Faden nach dem 0:1 komplett.

Trotz akuter Personalnot gelang Red Bull Salzburg eine gelungene Generalprobe für das Europa-League-Gastspiel bei Dinamo Zagreb am Donnerstag. Der Meister setzte sich dank Toren von Jonatan Soriano (3., 40.) zu Hause gegen Admira Wacker Mödling ohne viel Aufwand mit 2:0 durch und baute seine Tabellenführung auf Verfolger WAC auf drei Punkte aus. Für die Salzburger war es der achte Sieg in den jüngsten neun Pflichtspielen. Für Soriano waren es die Saisontore 15 und 16, insgesamt hält er nun bei 76 Ligatoren, womit er zu Salzburgs neuem Liga-Top-Torschützen avancierte. Den bisherigen Rekord hatte der jetzige Australien-Legionär Marc Janko mit 75 Toren gehalten.

Das Spiel zwischen dem SC Wiener Neustadt und dem SV Grödig wurde nach knapp 20 Minuten beim Stand von 1:0 für die Gastgeber wegen dichten Nebels abgebrochen. Wiener Neustadts Manager Günter Kreissl zeigte sich alles andere als glücklich darüber, dass die Partie wieder bei 0:0 beginnt. "Das Regulativ, das so etwas vorschreibt, sollte man ändern", sagte Kreissl.

gab allerdings auch zu: "Man kann das Match bei diesen Bedingungen schon abbrechen." Auch Trainer Heimo Pfeifenberger war alles andere als zufrieden. "Das ist sehr schade, weil wir heute sehr gut drauf waren und in den knapp 20 Minuten eine erfreuliche Leistung geboten haben. Aber wir müssen es nehmen, wie es ist", erklärte der Ex-Teamspieler.