Erstellt am 02. Februar 2015, 19:56

von Josef Rittler

Lkw rammt Sattelzug - A4 gesperrt. Fünf Lkws waren in Auffahrunfall verwickelt. Feuerwehr Bruck befreit ungarischen-Lenker aus seiner Kabine

Der ungarische Lkw war auf das Heck eines Stattelzuges mit rumänischem Kennzeichen aufgefahren. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte ein größerer Stau vermieden werden.  |  NOEN, Feuerwehr Bruck
Ein Auffahrunfall, in den fünf Lkws verwickelt waren, führte am Montag zu einer kurzfristigen Sperre der A4 Richtung Osten.

Ausgelöst hatte den Unfall ein Lkw, der wegen einer Panne, vermutlich ein geplatzter Reifen, liegen geblieben war. Drei weitere Lkws hatten rechtzeitig gebremst, der Lenker eines ungarischen Dreiachs-Lkws schaffte dies nicht mehr, sein Fahrzeug krachte gegen den Anhänger eines rumänischen Sattelzuges.

Der Fahrer des Sattelzuges erlitt eine Rissquetschwunde am Kopf und wurde vom Roten Kreuz versorgt, in ein Spital wollte er allerdings nicht gebracht werden. Der Lenker des ungarischen Lkws musste von der rasch angerückte Feuerwehr Bruck aus seiner völlig deformierten Fahrerkabine befreit werden – er überstand die Kollision aber unverletzt.

Ausgelaufendes Öl musste gebunden werden

Die Feuerwehr musste die ineinander verkeilten Fahrzeuge bei der Bergung auseinanderreißen. Beim Zusammenstoß war viel Öl ausgeflossen, die Feuerwehr kümmerte sich um die Bindung und sorgte dafür, dass kein Öl, insgesamt waren laut Einsatzleiter Claus Wimmer etwa zehn bis fünfzehn Liter Motoröl ausgeflossen, in die Versickerungsmulden neben der Fahrbahn gelangte.

Gemeinsam mit einem privaten Bergeunternehmen schaffte die Feuerwehr Bruck die beiden lädierten Fahrzeuge von der Straße. „Der Stau hielt sich in Grenzen, der zweite Fahrstreifen konnte nach kurzer Zeit wieder freigegeben werden“, berichtet Wimmer.