Erstellt am 09. Juli 2014, 12:30

von APA/Red

Betrugsprozess gegen Wiener Ärztin startet. Im Wiener Straflandesgericht startet am Mittwoch der Prozess gegen eine Wiener Ärztin, der schwerer gewerbsmäßiger Betrug zulasten der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) vorgeworfen wird.

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Sie soll zwischen 2002 und 2012 regelmäßig in Wahrheit nicht erbrachte Leistungen verrechnet und zu Unrecht insgesamt 246.378 Euro bezogen haben. Die Allgemeinmedizinerin wird sich "nicht schuldig" bekennen.

Die Angeklagte behandelte in ihrer Praxis Substitutions-Patienten, die sich in einem Drogenersatz-Programm befanden und von ihr die entsprechenden Mittel verschrieben bekamen. Bei 137 in der Anklageschrift angeführten und von der Staatsanwaltschaft als Zeugen beantragten Patienten sollen die in Rechnung gestellten Beratungsgespräche und diagnostisch-therapeutischen Sitzungen nicht in der erforderlichen gesetzlichen Form stattgefunden haben. Was die zur Anklage gebrachte Ärztin allerdings bestreitet.