Erstellt am 26. Juni 2016, 15:21

Kellerbrand in Wohnhaus forderte drei Verletzte. In den Abendstunden des 25. Juni mussten Feuerwehreinsatzkräfte aus dem Bezirk Baden erneut zu einem Kellerbrand in Blumau-Neurisshof ausrücken.

Gegen 20 Uhr bemerkten die Hausbewohner eines Mehrparteienwohnhauses in Blumau-Neurisshof den Brandgeruch im Stiegenhaus und alarmierten sofort über den Notruf 122 die Feuerwehr. Im Keller war ein Brand in einem, auch als Werkstatt eingerichtetem, Lagerraum ausgebrochen. Geistesgegenwärtig flüchteten alle Bewohner sofort aus dem Gebäude.

Die Freiwilligen Feuerwehren Blumau-Neurisshof und Teesdorf schickten einen Atemschutztrupp mit einer gefüllten Löschleitung in den Keller zur unmittelbaren Brandbekämpfung. Ein zweiter Atemschutztrupp suchte die darüber liegenden Geschoße auf eventuell zurück verbliebene Personen ab. In der Zwischenzeit wurden der Strom und die Gasleitung zum Wohnhaus abgeschaltet.

Das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Mit einem Druckbelüfter der nachalarmierten Freiwilligen Feuerwehr Tattendorf konnten das Stiegenhaus und die Kellerräume rauchfrei gemacht werden.

Rauchgasvergiftung bei drei Bewohnern

Drei Hausbewohnerinnen mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Mit einer Wärmebildkamera konnten noch vorhandene Glutnester aufgespürt und Nachlöscharbeiten durchgeführt werden. In dem Kellerraum, wo der Brand ausgebrochen war, befanden sich unter anderem auch mehrere zum größten Teil abgebrannte Elektro-Segways, Elektro-Gerätschaften, mehrere Druckbehälter (wie z.B.: Farbsprays, Spezialkleber), Lackbehälter und Kunststoffboxen.

Ein Atemschutztrupp der Feuerwehr musste den betroffenen Raum ausräumen und unterstützte die Beamten der Polizei bei ihren Erhebungsarbeiten. In dem Keller entstand durch den Brand ein beträchtlicher Sachschaden.

Der Feuerwehreinsatz dauerte noch bis in die Nachtstunden und konnte erst gegen 22 Uhr beendet werden. Im Einsatz standen 3 freiwillige Feuerwehren mit ca. 55 Feuerwehrleuten.