Erstellt am 06. Juli 2015, 11:42

von APA/Red

Hitzewelle geht mit heftigen Gewittern zu Ende. Die Hitzewelle geht Mitte der Woche in ganz Österreich zu Ende. Am Montag erreichen die Temperaturen 29 bis 34 Grad, im Süden bis zu 36 Grad.

 |  NOEN, APA (dpa/Archiv)

Am Dienstag sind 30 bis 37 Grad zu erwarten, wobei es in der Osthälfte Österreichs am heißesten wird. Am Mittwoch beendet eine Kaltfront die extreme Hitze, prognostizierte die ZAMG am Montag.

Am Mittwoch Regenschauer und Gewitter

Im Laufe Mittwochs ziehen im Großteil Österreichs Regenschauer und Gewitter durch. Auch Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen sind möglich, vor allem im Süden und Südosten Österreichs. Die Höchsttemperaturen liegen am Mittwoch zwischen 21 und 28 Grad, ganz im Osten und Süden bei bis zu 34 Grad.

Am Donnerstag werden die Regenschauer weniger, und zeitweise scheint die Sonne. Die Höchsttemperaturen liegen am Donnerstag nur noch zwischen 20 und 28 Grad, wobei es im Osten und Süden am wärmsten wird.

Wetterlagen wie in dieser Woche können besonders an den Seen zu gefährlichen Situationen führen, wenn an einem Badetag Gewitter aufziehen und innerhalb von kurzer Zeit sehr viele Menschen am Ufer und am Wasser vor allem durch Blitzschlag und heftige Sturmböen gefährdet sind.

Spezielle Warnsysteme für nahezu alle großen Seen

Die ZAMG und die jeweiligen Landeswarnzentralen der Bundesländer und die Wasserrettung arbeiten daher im Bereich Wetterwarnungen eng zusammen. Nahezu für alle großen Seen in Österreich gibt es spezielle Warnsysteme.

"In Salzburg und Oberösterreich zum Beispiel informiert die ZAMG telefonisch die Landeswarnzentrale, wenn Windböen von mehr als 60 km/h erwartet werden. Daraufhin werden sofort per Knopfdruck alle Sturmwarnlampen an den betroffenen Seen aktiviert. Das ist das Signal, dass alle Personen am See, wie Schwimmer, Bootfahrer und Wassersportler, sofort das Ufer aufsuchen müssen", sagte Alexander Ohms von der ZAMG Salzburg.

Bei Sturmböen durch Gewitter ist eine sehr effiziente, schnelle Warnkette wichtig. Denn besonders kleinräumige Wärmegewitter sind relativ kurzlebige Phänomene und daher schwierig vorherzusagen. "Daher bleiben hier meist nur 30 bis 60 Minuten von der Warnung bis zur ersten Sturmböe", warnte Ohms.