Erstellt am 21. Dezember 2014, 13:41

Bis zu 13 Grad am Heiligen Abend. Kein Winterwetter wird es zu den Weihnachtsfeiertagen in der kommenden Woche geben, es bleibt weiterhin mild.

Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) rechnen mit trockenem Wetter und Tageshöchstwerten von 13 Grad am Heiligen Abend. Die zweite Wochenhälfte könnte aber Schneefall bringen.

In den Niederungen im Süden und Westen kann es am Montag stellenweise etwas Nebel geben, sonst überwiegt aber recht sonniges Wetter im Großteil des Landes. Im Norden ziehen tagsüber etwas mehr Wolken durch, es bleibt aber trocken. Im Donauraum weht der Wind teils wieder recht kräftig, sonst bleibt es eher schwach windig. Frühtemperaturen zwischen minus fünf und plus fünf Grad, tagsüber werden fünf bis elf Grad erreicht.

Am Dienstag geht es überwiegend sonnig, trocken und sehr mild durch den Tag. Dünne Schlierenwolken oder ein paar Nebelfelder in der Früh in einzelnen Tälern im Süden stören nur wenig. Im Donauraum und auf vielen Bergen bläst noch teils lebhafter bis kräftiger West- bis Nordwestwind. Frühtemperaturen minus drei bis plus neun Grad, Tageshöchsttemperaturen meist sieben bis 13 Grad.

Am Heiligen Abend überwiegt trockenes, mildes und oft sonniges Wetter. Einige meist dünne Wolkenfelder können den Sonnenschein am ehesten ganz im Norden und Nordosten ein wenig trüben. Zäher Nebel kann sich stellenweise im Süden halten. Der Wind bläst im Donauraum und zum Teil auf den Bergen lebhaft bis stark, sonst deutlich schwächer. Frühtemperaturen minus drei bis plus acht, Tageshöchsttemperaturen sieben bis 13 Grad.

Ein kräftiger Tiefdruckwirbel verlagert sich am Christtag von Schottland nach Dänemark und steuert eine erste Kaltfront nach Österreich. Entlang der Alpennordseite verdichten sich die Wolken rasch und immer häufiger kommt es zu Regen- und Schneeschauern. Die Schneefallgrenze sinkt bis zum Abend teilweise bereits unter 1.000 Meter Seehöhe. Einzelne Schauer, meist in Form von Regen, sind auch im östlichen Flachland möglich. Dazu gibt es kräftige West-Nordwest-Windböen. Der Süden und Südosten Österreichs werden von alldem weitgehend verschont, hier scheint oft noch die Sonne. In den Niederungen bewegen sich die Frühtemperaturen zwischen minus drei und plus acht Grad, die Tageshöchsttemperaturen zwischen vier und elf Grad.

An der Rückseite eines Tiefdruckwirbels strömt am Freitag, dem Stefanitag, vor allem in der Höhe feuchtkalte Luft an die Alpennordseite, wo sich dichte Wolken stauen. Besonders vom Bregenzerwald bis ins Mariazeller Land kann es häufig und teils auch kräftig schneien, nur in ganz tiefen Lagen mischen sich eventuell noch Regentropfen dazu. Einzelne Schneeregen- oder Schneeschauer sind selbst im östlichen Flachland möglich, zwischendurch lockert hier die Bewölkung auf. Die Alpensüdseite erhält kaum Niederschläge, und es zeigt sich öfter die Sonne. Der Nordwestwind bläst vielerorts lebhaft bis kräftig, damit verschärft sich das Kälteempfinden. Frühtemperaturen minus drei bis plus vier, Tageshöchsttemperaturen nur noch minus ein bis plus sechs Grad.