Erstellt am 21. Oktober 2014, 13:42

Bluttat in Saalfelden war angeblich ein Ritualmord. Das Tötungsdelikt in Saalfelden (Pinzgau) am 9. Oktober war offenbar keine Beziehungstat, sondern ein Ritualmord.

Das berichtete am Dienstag der ORF Salzburg auf seiner Homepage unter Berufung auf nicht näher genannte Insider. Der 20-jährige Tatverdächtige soll demnach die gleichaltrige Frau rituell getötet haben. Polizei und Staatsanwaltschaft gaben keine Stellungnahme ab.

Dem Bericht zufolge soll der 20-jährige Tatverdächtige seine Bekannte geschändet und getötet haben. Der junge Erwachsene habe sich schon länger in dunkle Welten verirrt. Über Foren im Internet und Chats habe er sich in abwegige Gedanken hineingesteigert. Dabei soll aber nicht nur Okkultismus eine Rolle gespielt haben, sondern auch Nazi-Verehrung. Bei der Tat selbst soll er die Frau mit mehreren Messern getötet und ein Symbol in ihre Haut gestochen haben, so der ORF.

Der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Marcus Neher, wollte den Bericht nicht kommentieren. "Wir geben im laufenden Ermittlungsverfahren keine Einzelheiten bekannt", sagte er. Und Polizei-Sprecher Anton Schentz erklärte, er könne dazu nichts sagen, weil der Akt bereits bei der Staatsanwaltschaft liege. Auch der Verfahrenshelfer des Verdächtigen, der nicht genannt werden will, gab keine Stellungnahme ab.

Der Beschuldigte soll gegenüber Ermittlern erklärt haben, dass der Tat kein Streit mit seiner Freundin vorausgegangen sei. Er habe wortlos zugestochen, meinte er. Einige Nachbarn berichteten allerdings von lauten Geräuschen, die sie aus der Wohnung des Burschen gehört hätten. Ein Gutachten über die Zurechnungsfähigkeit des Mannes ist bereits in Auftrag gegeben worden.