Erstellt am 25. April 2015, 13:28

"Brand aus" auf der Göriacher Alm nicht in Sicht. Ein "Brand aus" beim seit Mittwoch tobenden Waldbrand auf der Göriacher Alm in der Kärntner Gemeinde Lurnfeld (Bezirk Spittal) ist am Samstag weiter nicht in Sicht gewesen.

Bezirkshauptmann Klaus Brandner schätzte, dass es am Dienstag so weit sein könnte. 100 Bundesheersoldaten unterstützten die 200 Feuerwehrleute beim Kampf gegen Glutnester und unpassierbare Wege.

Der Trupp aus dem Villacher Pionierbataillon 1 rückte mit schwerem Gerät - mit Rad- und Kettenbagger, Klipper etc. - an. Die Forststraßen waren durch das Feuer und das eingesetzte Löschwasser teilweise unpassierbar geworden und mussten wieder flott gemacht werden, damit die Einsatzfahrzeuge an die Brandherde herankommen. Brandner: "Das Bundesheer hat einen Weg schon wieder sehr gut hergerichtet." Die Tankwagen konnten passieren und Wasser in das 75 Hektar große, betroffene Gebiet bringen.

Fünf Militärhubschrauber, zwei Alouette, zwei Augusta Bell und ein Black Hawk, flogen laut einer Bundesheer-Aussendung weiterhin Löschwasser auf den brennenden Berg. In 1.000 Flügen sind bisher nach Militär-Angaben eine Million Liter Löschwasser über dem Feuer abgeworfen. Brandner berichtete: "Alles läuft sehr gut, aber die Einzelbekämpfung der Glutnester dauert. Die Glut geht bis zu einen Meter unter die Erde. Das muss bekämpft werden, sonst bricht das Feuer in ein paar Tage wieder aus."