Erstellt am 14. November 2014, 10:06

Brand in Holzhaus in St. Gilgen. In St. Gilgen (Flachgau) in Salzburg hat in der Nacht auf Freitag ein rund 300 Jahre altes Holzhaus gebrannt.

Eine Nachbarin bemerkte das Feuer und verständigte die Bewohner, die sich rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten. Dank der raschen Alarmierung gelang es der Feuerwehr, das Gebäude retten. Angaben zur Brandursache lagen vorerst nicht vor, sagte Polizeisprecher Anton Schentz.

Das Feuer in dem Haus im Ortsteil Pöllach dürfte etwa um Mitternacht ausgebrochen sein. Eine Nachbarin vernahm um ca. 0.20 Uhr Brandgeruch und sah nach. Dabei bemerkte sie, dass beim Nachbarhaus ein Teil des Daches und die angrenzende Hecke in Flammen standen. Sie alarmierte sofort die Bewohner, die das Haus noch rechtzeitig verlassen konnten.

Außerdem verständigte sie die Feuerwehr. Der Hausbesitzer versuchte dann noch, mit einem Gartenschlauch gegen die Flammen zu kämpfen. Beim Eintreffen der ersten Löschmannschaften gab Feuerwehrkommandant Karl Paul sofort Alarmstufe 3. Da es sich um ein dreigeschoßiges Gebäude handelte, forderte er auch eine Drehleiter aus Seekirchen an.

Gebäude konnte gerettet werden

Die Feuerwehrleute bekämpften den Brand von innen und von außen. "Der Vorteil war, dass im Haus beim Umbau vom Bauern- zum Wohnhaus zwischen der ehemaligen Tenne und dem Wohnbereich eine Brandschutzmauer eingezogen wurde. Dadurch blieb der vordere Bereich völlig verschont", sagte der Einsatzleiter. Die Helfer mussten allerdings das Dach und den Dachstuhl teilweise öffnen. Nach rund drei Stunden hatten sie den Brand unter Kontrolle. Kleinere Nachlöscharbeiten waren aber auch am Freitagvormittag noch nötig.

Durch die rasche Alarmierung konnte das Gebäude gerettet werden: "Es ist kein extremer Schaden. Das Haus kann saniert und wieder bewohnt werden", sagte Paul. Wie hoch der Schaden genau ist, stand am Freitagvormittag aber noch nicht fest. Auch die Brandursache war noch nicht bekannt. Ermittler untersuchten am Vormittag das Gebäude. Im Einsatz standen 122 Feuerwehrleute mit 19 Fahrzeugen.