Erstellt am 12. Mai 2014, 09:20

Brutaler Raubüberfall auf Innsbrucker Hausbesitzer. Zwei maskierte Täter haben Sonntagabend einen brutalen Raubüberfall auf einen Hausbesitzer in Innsbruck verübt.

Die beiden Unbekannten waren mit einem Messer und einer Pistole bewaffnet, teilte das Landeskriminalamt mit. Sie überfielen den Mann beim Betreten seines Hauses, fesselten ihn und wollten ihn dazu zwingen, seinen Tresor zu öffnen.

Der 53-Jährige habe zunächst noch versucht sich zu wehren, sagte der Ermittler: "Dann setzten sie aber massive Gewalt ein und bedrohten das Opfer mit der Pistole." Als der Hausbesitzer den Code des Tresors nicht nennen konnte, hätten sie ihm damit gedroht, sein Ohr abzuschneiden. "Sie fügten ihm in weiterer Folge auch Schnitt- und Stichverletzungen am Ohr und am Oberarm zu", sagte der Kriminalist.

Als auch das erfolglos blieb, rissen sie den verschlossenen Tresor aus der Wand und machten sich mit ihm aus dem Staub. Der 53-Jährige, den die Täter gefesselt zurückgelassen hatten, konnte sich nach kurzer Zeit bemerkbar machen. Eine Fahndung blieb erfolglos.

Die beiden Täter, die maskiert waren und schwarze Kampfanzüge trugen, wurden von dem Opfer als Mitte Zwanzig und 1,75 sowie 1,80 Meter groß beschrieben. Einer der beiden hätte Deutsch gesprochen, untereinander hätten sie sich aber in einer Fremdsprache unterhalten, erklärte Wiesbauer. Laut dem 53-Jährige habe es sich dabei möglicherweise um eine osteuropäische Sprache gehandelt.

Zeugen gab es vorerst nicht, auch keine Hinweise darauf, wie die Unbekannten den Tatort verließen. Der 53-Jährige erlitt einen "massiven Schock" und wurde in der Innsbrucker Klinik behandlet. Er habe aber im Laufe der Nacht von den Ermittlern befragt werden können, so Wiesbauer.