Erstellt am 14. April 2014, 11:09

Bubba Watson gewann US-Masters in Augusta. Bubba Watson hat zum zweiten Mal das prestigeträchtige Masters-Turnier in Augusta gewonnen.

Der amerikanische Golfprofi spielte am Sonntag (Ortszeit) eine 69er Runde und setzte sich mit insgesamt 280 Schlägen vor seinem Landsmann Jordan Spieth und dem Schweden Jonas Blixt (jeweils 283) durch. Somit durfte sich Watson im Augusta National Golf Club wie schon 2012 das grüne Sieger-Jackett anziehen.

"Es ist überwältigend", sagte Watson. "Ein Kleinstadt-Junge mit dem Namen Bubba hat jetzt zwei grüne Jacketts. Das ist wirklich verrückt." Hatte man nach der dritten Runde, nach der sechs Spieler innerhalb von nur drei Schlägen beisammen lagen, auf ein Hitchcock-Finale hoffen dürfen, so wurde die Schlussrunde des prestigeträchtigsten Golfturniers je länger, je mehr eine One-Man-Show.

Nur der amerikanische Masters-Rookie Jordan Spieth, der mit 20 Jahren und 8 Monaten in Augusta der jüngste Sieger der Geschichte hätte werden können, vermochte auf der ersten Platzhälfte mit Watson mitzuhalten. Der mit vier Birdies und nur einem Bogey furios gestartete Texaner Spieth lag nach sieben Löchern sogar zwei Schläge voraus. Auf den Löchern 8 und 9 wendete sich aber alles. Watson schaffte zwei Birdies, während der ebenfalls in der letzten Zweiergruppe spielende Spieth zwei Bogeys hinnehmen musste.

Von dort weg dominierte nur noch Bubba Watson, der 35-jährige Linkshänder und Longhitter. Er zeigte im Finish nicht die geringste Nervenschwäche und bekam seine überlangen Abschläge im Finish so gut unter Kontrolle, dass er nie in Gefahr geriet, durch Fehler zurückzufallen.

Der Schlag des Turniers schlechthin glückte Watson am leicht abwärts verlaufenden 13. Loch, dem vorletzten Par 5. Er schlug den Ball mit dem Driver 370 Meter weit und brauchte für den zweiten Schlag nur noch ein kurzes Eisen zu nehmen. Mühelos erspielte er sich das Birdie, das ihm für die letzten Löcher noch mehr Sicherheit gab.

Die noch größere Überraschung jedoch war die Darbietung des 50-jährigen Miguel Angel Jimenez. Der Spanier wurde mit nur vier Schlägen Rückstand auf Watson alleiniger Vierter. Der Weltranglisten-Erste Tiger Woods hatte wegen einer Rückenverletzung gefehlt.